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Ausstellung „Leben nach dem Überleben“ vom 1. März bis zum 11. April 2018 im Bundessozialgericht

Das Sara Nussbaum Zentrum zeigt ab dem 1. März 2018 im Bundessozialgericht die Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“.
Im Auftrag von Amcha Deutschland, einer Hilfsorganisation für die psychologische und psychotherapeutische Unterstützung von Holocaust-Überlebenden, hat die Künstlerin Helena Schätzle viele Monate zumeist betagte Überlebende in Israel begleitet und im Kreis ihrer Angehörigen porträtiert.

Einige Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm:

1. März 2018, 18 Uhr: Führung + Zeitzeugengespräch im Bundessozialgericht

Pnina klein„Ich bin 85 Jahre alt. Manche sagen, ich sehe jünger aus. Dann sage ich: Weißt du, warum? Weil ich 18 Jahre aus meinem Leben gestrichen habe.“ (Pnina Katsir, Überlebende des Holocaust und Protagonistin der Ausstellung).
Künstlerin Helena Schätzle führt durch die Ausstellung. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Pnina Katsir.
Eintritt: frei

4. März 2018, 17 Uhr: Benefizkonzert in der Jüdische Gemeinde (Bremer Str. 3)

„Lechu Neranena – Jauchzet dem Herrn“, synagogale Gesänge.
Benefizkonzert für Amcha Deutschland. Shalom-Chor Berlin
Solist und musikalische Leitung: Kantor Assaf Levitin
Chor kleinSopranistin: Svetlana Kundish
Bariton: Iddo Bet Halachmi
Piano: Svetlana Stepovaja
Eintritt: 12/6 Euro

 Hier finden Sie das Begleitprogramm zur Ausstellung.
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16, Fr 9-14 Uhr
Eintritt: frei

Ausstellung „Leben nach dem Überleben“ im Bundessozialgericht

Das Sara Nussbaum Zentrum zeigt ab dem 1. März 2018 die Ausstellung „Leben nach dem Überleben“ im Bundessozialgericht in Kassel. Die Rauminstallation besteht aus Fotografien von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien in Israel sowie Videosequenzen und Texttafeln. Aufgegriffen werden die Themenbereiche Holocaust, Trauma sowie das Leben nach dem Überleben der nationalsozialistischen Verbrechen. Zur Eröffnung am 28. Februar erwartet das Sara Nussbaum Zentrum neben dem Präsidenten des Bundessozialgerichts, Dr. Rainer Schlegel, auch die Überlebende Pnina Katsir aus Israel.

Im Fokus: Die Folgen der Schoah – auch für nachfolgende Generationen

Im Mittelpunkt der Schau stehen die Berichte, Gefühle und Gedanken von Überlebenden des Holocaust, die heute in Israel leben. Sie wurden vor mehr als siebzig Jahren zwar befreit, ihr Leben ist aber bis heute von schweren Traumata geprägt. „Die Verbrechen sind vorbei, aber die Folgen sind bis in die dritte Generation der Nachfahren von Überlebenden zu spüren“, sagte die Geschäftsführerin des Sara Nussbaum Zentrums, Ilana Katz, am Dienstag bei der Vorstellung des Projekts in Kassel. Zum Verständnis sowohl der Schoah als auch der heutigen Situation der jüdischen Gemeinschaft sei es wichtig, diesen in der deutschen Öffentlichkeit selten vertieft thematisierten Aspekt zu kennen und zu verstehen, so Katz. Die Ausstellung fragt deshalb, was das Leben nach dem Überleben mit sich bringt für die Überlebenden und ihre Familien. Wie wirken die Schrecken der Verfolgung heute nach? Welchen Einfluss hat der Umgang der Gesellschaft mit der Vergangenheit auf die individuelle Aufarbeitung?

Ilana Katz: Es geht um die Zukunft der Erinnerung

„Es ist von unschätzbarem Wert, dass die Überlebenden der Schoah in der Ausstellung selbst zu Wort kommen und jüngere Generationen so die Möglichkeit der persönlichen Annäherung bekommen“, sagte Katz, die auch Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Kassel ist. Für die Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland sei zudem die Frage wichtig, welche Formen man künftig für die Vermittlung der Schoah finden werde. „Die Ausstellung von Amcha und Helena Schätzle gibt hier eine zeitgemäße Antwort“, sagte die Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums, Elena Padva. „Wir möchten besonders junge Menschen erreichen und sind deshalb froh, dass bereits einige Schulklassen für einen Besuch angemeldet sind“, sagte Padva.

Für die engagierte Unterstützung der beteiligten Sponsoren (Liste siehe unten) sei man besonders dankbar, so Padva. Das von dem jüdischen Zentrum in enger Zusammenarbeit mit Bildungs- und Kultureinrichtungen – etwa dem Staatstheater Kassel und verschiedenen Schulen – organisierte Rahmenprogramm soll zudem eine vertiefte thematische Auseinandersetzung ermöglichen.

Eindrucksvolle Fotos sind Grundlage der Installation

Die Ausstellung „Leben nach dem Überleben“ entstand im Kontext einer intensiven Beschäftigung mit Überlebenden der Schoah und ihren Familien in Israel. Im Auftrag von Amcha Deutschland, einer Hilfsorganisation für die psychologische und psychotherapeutische Unterstützung von Holocaust-Überlebenden, hat die in Kassel ausgebildete und ausgezeichnete Künstlerin Helena Schätzle viele Monate zumeist betagte Überlebende in Israel begleitet und im Kreis ihrer Angehörigen porträtiert. Entstanden sind zusätzlich zu den Fotografien eindrucksvolle Miniaturen, in denen die emotionalen Spuren einer immer noch präsenten Vergangenheit sichtbar werden. Schätzle zeichnet die Protagonisten dabei nicht eindimensional und als Projektionsfläche für die Veranschaulichung der nationalsozialistischen Verbrechen, sondern vielschichtig und nahbar. So werden neben Angst und Trauer auch Freude und Vitalität sichtbar. en porträtiert. Entstanden sind zusätzlich zu den Fotografien eindrucksvolle Miniaturen, in denen die emotionalen Spuren einer immer noch präsenten Vergangenheit sichtbar werden. Schätzle zeichnet die Protagonisten dabei nicht eindimensional und als Projektionsfläche für die Veranschaulichung der nationalsozialistischen Verbrechen, sondern vielschichtig und nahbar. So werden neben Angst und Trauer auch Freude und Vitalität sichtbar.

„Leben nach dem Überleben“: Machen Sie mit!

Zwi und Regina Steinitz in Tel Aviv. Zitat von Zwi. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Vater sein Kind liebkosen und gleichzeitig jüdische Kinder ermorden, die eigene Frau umarmen, küssen und gleichzeitig ihm unbekannte, völlig unschuldige Frauen in die Gaskammer schicken oder an einer Grube niederschießen konnte.

Zwi und Regina Steinitz in Tel Aviv. Zitat von Zwi: „Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Vater sein Kind liebkosen und gleichzeitig jüdische Kinder ermorden, die eigene Frau umarmen, küssen und gleichzeitig ihm unbekannte, völlig unschuldige Frauen in die Gaskammer schicken oder an einer Grube niederschießen konnte.“ (Foto: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland)

Wir holen die Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ nach Kassel! Dank zahlreicher Sponsoren und Unterstützer ist ein erheblicher Anteil der Kosten gedeckt – damit wir den verbleibenden Rest aufbringen können, bitten wir um Ihre Beteiligung.

Die Rauminstallation zeigt Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel. Diese Menschen haben die Shoah überlebt und ringen jeden Tag mit Erinnerungen und Traumata. Anhand dieser konkreten Menschen erfahren die Besucher der Ausstellung, was die Shoah auch heute noch für die Überlebenden bedeutet.

auswartiges_amt_05Wir glauben, dass die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur zeitgemäßen Vermittlung leisten kann und werden sie deshalb vom 1. März bis 11. April 2018 im Bundessozialgericht in Kassel zeigen. Sie können an dem Projekt mitwirken, indem Sie
– sich an den Kosten beteiligen (www.betterplace.org/p51938),
– uns ehrenamtlich bei Organisation und Durchführung der Ausstellung und des Begleitprogramms unterstützen (schreiben Sie uns: ep@sara-nussbaum-zentrum.de) oder

Das Foto oben zeigt Zwi Steinitz und Regina Steinitz (geb. Anders). Beide überlebten die Shoah, Zwi in verschiedenen Ghettos und Konzentrationslagern, darunter Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen, Regina im Versteck in Berlin. Sie leben in Tel Aviv und nehmen die Hilfe von AMCHA wahr.

„Warum Krieg?“: Lesung mit Diskussion am 26. Januar um 19.30 Uhr

Am 30 Juli 1932 fragt Albert Einstein in einem Brief an Sigmund Freud: “Gibt es einen Weg, die Menschen vom Verhängnis des Krieges zu befreien?“ Er führt seine Gedanken aus und erhält von Freud eine Stellungnahme in Form eines langen Briefes. Was haben Freud und Einstein zu diesem Thema gedacht? Was sagen Vertreter der aktuellen Psychoanalyse dazu?einsteinfreud

Milena Fischer und Henning Hartmann, zwei Künstler aus Hannover, werden aus dem genannten Briefwechsel und aktuellen psychoanalytischen Texten lesen, sowie Gedichte zum Thema Krieg vortragen.
Eine Veranstaltungsreihe des Alexander-Mitscherlich-Instituts und des Instituts für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V.
Eintritt frei, Spenden willkommen.

Tagesseminar „Wer ist „wir“? Gesellschaftliche Heterogenität und Homogenitätsvorstellungen in Geschichte und Gegenwart“

Dienstag, 6. Februar 2018, 10 bis 17 Uhr
Ort: Sara Nussbaum Zentrum Kassel, Ludwig-Mond-Straße 127
Anmeldung & Rückfragen: manuel.glittenberg@degede.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Workshop ist als ganztätige Fortbildung konzipiert und kombiniert Elemente der historischen Bildung mit demokratiepädagogischen und menschenrechtsbasierten Methoden. Er richtet sich an Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten zu tun haben (z.B. Sozialarbeiter_innen, Verwaltungsangestellte, Unterstützer_innen in Flüchtlingsinitiativen, Pädagog_innen, Lehrer_innen).
Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus befanden sich Millionen von Displaced Persons auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches: Überlebende der Konzentrationslager, nach Deutschland verschleppte Zwangsarbeiter sowie jüdische Menschen, die dem Holocaust entkommen waren. Ein großer Teil von ihnen kehrte später in die jeweiligen Herkunftsländer zurück. Diejenigen, für die eine Rückkehr wegen der politischen Situation in Osteuropa oder der Angst vor antisemitischen Übergriffen nicht in Frage kam, emigrierten in ein Drittland. Einige verblieben als sogenannte „Heimatlose Ausländer“ in der Bundesrepublik. Die Geschichte der Displaced Persons verweist nicht nur auf den von den Deutschen verübten Völkermord, sondern auch auf die Heterogenität der deutschen Gesellschaft und den Umgang der Alliierten mit „Displacement“ nach 1945.
Die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte kann dazu beitragen, unser Bild von der deutschen Gesellschaft und ihrer (fort)bestehenden heterogenen Verfasstheit zu schärfen und Homogenitätsvorstellungen in Geschichte und Gegenwart kritisch zu betrachten. Für die Auseinandersetzung mit den gegenwärtig geführten Diskussionen zum Thema Flucht und Menschenrechte können so wichtige Impulse gegeben und Erkenntnisse im Hinblick auf die Wahrung der Würde des Menschen und des Rechts auf Selbstbestimmung deutlich gemacht werden.
Mit Hilfe interaktiver Methoden wird den Teilnehmenden im Workshop neben historischen Einblicken Handlungssicherheit im Umgang mit Heterogenität sowie eine Stärkung in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Anfeindungen vermittelt. Die Teilnehmenden werden dabei ermutigt, eigene Vorstellungen zum Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft zu entwickeln und einzubringen.
Ein gemeinsames Workshop-Angebot des International Tracing Service (ITS) und des DeGeDe-Projekts „Zusammenleben neu gestalten“. Zum Flyer

„In roten Schuhen tanzt die Sonne sich zu Tod“

16. Januar 2018, um 19 Uhr, Eintritt: 8 Euro
In KooperaZusammention mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung

Heidi de Vries liest Lyrik jüdischer Schriftstellerinnen von Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar bis Hilde Domin. Begleitet wird sie musikalisch vom Jugendchor Cantamus des Staatstheaters Kassel mit Kompositionen von Ilse Weber, die im KZ- Theresienstadt inhaftiert war. Sie komponierte Lieder sehnsuchtsvoll für ihren Sohn, den sie durch die Kinderverschickung nach England retten konnte. Bevor die Familie Weber nach Auschwitz gebracht und dort ermordet wurde, versteckte der Ehemann von Ilse Weber die Kompositionen in Theresienstadt. Er überlebte, kehrte nach Theresienstadt zurück, fand und rettete ihre Kompositionen.
Heidi de Vries ist Schauspielerin und arbeitete als Charakterdarstellerin vieler großer Frauenrollen am Staatstheater Kassel, u.a. über vier Spielzeiten die Emmi in „Angst essen Seele auf“ (Fassbinder).
Der Cantamus Kinder- und Jugendchor wirkt bei den Produktionen und Konzerten des Staatstheaters Kassel mit und ist regelmäßig auf der Bühne des Opern- und Schauspielhauses zu erleben. Künstlerische Leiterin und Dirigentin – Maria Radzikhovskiy.

 

Lesung und Vorstellung einer Broschüre am 17. Dezember

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17. Dezember 2017, um 17 Uhr

ins Sara Nussbaum Zentrum ein.

Zur Vorstellung unserer neuen Broschüre „Dokumentation der Ausstellung »Kein Sommermärchen«“, die die Sicht der jüdischen Community auf aktuellen Antisemitismus darstellt.

Außerdem zur Lesung von Selma Sipur »Tango in Tel Aviv«. Die junge jüdische Schwedin Liora kehrt von ihrem Auslandspraktikum nach Hause zurück und steht vor den Trümmern ihrer zerbrochenen Beziehung. Doch nicht ihre privaten Probleme, sondern eine politische Entwicklung kristallisiert sich zum Hauptproblem heraus: der anwachsende Antisemitismus in Südschweden. Selma Sipur ist eine promovierte Politikwissenschaftlerin und Alumna des Austauschprogramms der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem American Jewish Committee

zur Einladung als PDF
zur Veranstaltung auf Facebook

Daniel Kempin (Gesang, Gitarre): „ojfn weg – Exil und Emigration in jüdischen Liedern“

Sonntag, 10. Dezember 2017, 17 Uhr

Hamburg, Photo Simon

Die jüdische Geschichte beginnt vor 4.000 Jahren mit dem Aufruf an Abraham, seine Heimat zu verlassen. Exil und Emigration prägen fortan die jüdische Existenz. Mit der Konzentration auf das aschkenasische („deutsche“) Judentum berichtet das Liederprogramm von der Flucht der Juden aus West- nach Osteuropa, von den Lebensbedingungen im zaristischen Russland, von der Herausbildung verschiedener innerjüdischer Gruppierungen, der Flucht und dem Aufbau einer neuen Existenz in den USA.  Die umfassende und zugleich „kurz-weilige“ Zeitreise schließt Lieder aus der Zeit der Vernichtung („Schoah“), der Staatsgründung von Israel und aus der heutigen Zeit mit ein.  (Foto: Simon)

Eintritt: 8 Euro

Kooperationspartner: DIG, VHS, Evangelisches Forum, Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit, Stadtmuseum Hofgeismar.

„Chaim heißt Leben“: Lesung von Julia Drinnenberg

Sonntag, 26. November 2017, 17 Uhr

Chaim heißt Leben

Chaim Segal (1929 – 2016) wurde in der galizischen Stadt Borysław geboren und war einer der 250 Holocaustüberlebenden von den ursprünglich 14.000 Jüdinnen und Juden, die in Borysław zu Hause waren. Im Buch „Chaim heißt Leben“ schildert er seine wohlbehütete Kindheit im Stetl und seinen Kampf als 12-jähriger Junge ums Überleben während der deutschen Besatzung – im Ghetto, in Lagern, versteckt in Bunkern und in den Wäldern rund um Borysław.
Julia Drinnenberg, Leiterin der museumspädagogischen Arbeit in der Judaica-Abteilung des Stadtmuseums Hofgeismar, half Chaim Segal dabei, seine Erinnerungen aufzuzeichnen und somit die letzte Bitte seiner Mutter zu erfüllen, der Welt zu erzählen, was damals geschehen ist. Zwei Jahre lang arbeiteten Chaim Segal und Julia Drinnenberg gemeinsam an dem Buch. Aufgrund der großen Distanz zwischen Hofgeismar und Toronto, wo Segal lebte, wurden ihre Gespräche vor allem am Telefon geführt.
Eintritt frei, Spenden erwünscht

„Jüdische Kultur in Galizien und der Bukowina“: Vortrag von Dr. Eva Schulz-Jander, musikalische Umrahmung durch Stefan Hülsermann (Klarinette)

Sonntag, 5. November 2017, 17 Uhr
Kultur Kollage 2Weder Galizien noch die Bukowina findet man heute auf einer Landkarte. Sie sind Orte der Sehnsucht und waren eine Gegend, in der „Menschen und Bücher lebten“, wie Paul Celan es ausdrückte. Hier wirkten die Wunderrabbis, das Stetl mit Luftmenschen und Geschichten, die für uns voller Wunder sind und mit Staunen gelesen werden. Aber nicht nur der Chassidismus prägte diese Gegend. Es sind die Künstler, Schriftsteller, Maler und Musiker, die diese Gegend zusätzlich zu einem magischen Ort machen.
Stefan Hülsermann spielt  Solo-Werke für Klarinette von Jean-Luc Darbellay, Violeta Dinescu, Carlheinz Heß u.a.
Eintritt frei, Spenden erbetten.