Archiv für den Autor: Elena Padva

Über die Kraft zum Widerstehen – Menschen in Nordhessen, die sich der NS-Herrschaft nicht beugten.

Krause-Vilmar

Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar berichtet aus seinen regionalgeschichtlichen Forschungen und zahlreichen Gesprächen mit historischen Zeitzeugen.
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 Uhr

Eintritt: frei

 

Zwei neue Ausstellungen: Sonntag, 13-18 Uhr, Führungen um 15/ 17 Uhr.

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Kontingentflüchtling war gestern – 25 Jahre jüdisch-russischer Auswanderung nach Kassel.

Seit 1991 kommen jüdische Bürger als Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Von den neuen Kasselern und Kasselanern, ihren Sorgen, Hoffnungen und Erfolgen erzählt unsere Ausstellung.
Mit Unterstützung von The Jewish Agency for Israel und Genesis Philantrophy Group.
Öffnungszeiten: Sonntags, 13-18 Uhr und n. V.

 

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Der neue Exodus.
Michail Yudovsky. Malerei.

Maler und Schriftsteller Michail Yudovsky kam 1992 aus Kiew nach Frankental.
Die Ausstellung zeigt figurative Malerei, Natur- und Stadtlandschaften sowie Bilder mit jüdischen Motiven.

Ausstellung endet am 31. Januar.

„Der Glauben an eine jüdische Weltverschwörung – Antisemitische Propaganda in der islamischen Welt“

Vortrag von Carmen Matussek, Islamwissenschaftlerin und Historikerin (M.A.)
Es soll der Ausmaß der antisemitischen Propaganda in der islamischen Welt aufgezeigt werden und auch, inwiefern dieser Propaganda Widerhall in den westlichen Medien findet.
Am Mittwoch, 26.10.2016, um 18.30 Uhr
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. AG Kassel.

Finissage „Kein Sommermärchen“ am 14. Mai 2017

Sonntag, 14. Mai 2017, 17 Uhr
Sara Nussbaum Zentrum Kassel
Eintritt frei

Nach den israelfeindlichen Demonstrationen im Sommer 2014 klärte im Sara Nussbaum Zentrum die Ausstellung »Kein Sommermärchen« über aktuellen Antisemitismus auf. Auch die Europäischen Janusz Korczak Akademie (EJKA) erstellte eine Ausstellung, »Exodus – Europa ohne Juden?«. Am 14. Mai wird »Kein Sommermärchen« nach zwei Jahren geschlossen. Dazu gibt es ein Werkstattgespräch mit Valeriya Golodyayevska (EJKA), Ilana Katz (Jüdische Gemeinde), Elena Padva (SNZ) und Martin Sehmisch (Informationsstelle Antisemitismus).

Wir fragen: Was hat die Ausstellungsmacher dazu gebracht, den Sommer 2014 auf diese Form nachzubereiten? Welche Hoffnungen waren mit der Erstellung der beiden Ausstellungen verbunden? Welches Publikum kam – und wie reagierten die Menschen?

„Ossip Mandelstam“ am Sonntag, den 9. Oktober um 17 Uhr

Plakat Ossip Mandelstam finalOssip Mandelstam (1891 – 1938) war ein europäischer Literat mit jüdischem Hintergrund und einer der bedeutendsten russischen Dichter.
Ossip Mandelstam wurde in Warschau geboren. Nach mehreren Umzügen seiner Familie gelangte diese schließlich nach Petersburg. Schon früh interessierte er sich für Literatur und Poesie. Sein eigenes poetisches Schaffen begann mit einem Studienaufenthalt in Heidelberg 1909/1910. Beeinflusst von der Idee des Symbolismus, veröffentlichte er 1910 erste Gedichte, 1913 erschien sein erster Gedichtband.
1934 wurde er aufgrund eines kritischen Gedichtes über Stalin und dessen Terror verhaftet. Er wurde verbannt und kam in ein Arbeitslager, wo er am 27.Dezember 1938 starb.

Mitwirkende: Dr. Stefan Mitzlaff (kurzer Vortrag), Maren Klingebiel (Rezitation, deutsch), Anna Vischnevska (Gesang & Gitarre, russisch).

Eintritt: 6 Euro

Eine musikalisch-literarische Komposition „Kurt Tucholsky“, am Sonntag, 11. September, 17 Uhr

Winter Luecker klein

Wer Kurt Tucholsky war, hat Erich Kästner einmal mit einem melancholischen, zärtlichen Satz so umschrieben: „Ein dicker Berliner, der mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte.“
Die künstlerische Handschrift Tucholskys, seine Gedichte, Lieder, Essays, aber auch eine Annäherung an sein Leben sollen im Mittelpunkt des Programms von Bernd P. R. Winter (Rezitation) und Martin Lüker (Klavier und Gesang) stehen.

Eintritt: 10 Euro

Unser Veranstaltungsprogramm bei der Kasseler Museumnacht am 3. September

Sinti und Roma und Yiddisch

„Purane – Bilderle“

Salam und Shalom

„Salem & Shalom“

 

 

 

 

 

 

Konzerte:
18.30/ 19.30 Uhr „Salem & Shalom“ – Jüdische und alevitische Lieder vorgetragen von
Elena Padva (Gitarre, Gesang) und Attila Günaydin (Baglama, Gesang).
20.30/ 21.30 Uhr „Purane – Bilderle“ – Das kreative Erbe der Juden und Sinti und Roma: Lieder, Sprichwörter und Geschichte mit Veronika Erlich (Gesang), Elvira Ermantraut (Gesang), Vladimir Belau (Gitarre, Gesang) und Sergej Pauls (Bass, Gesang).

Führungen:
17.00 Uhr „Kein Sommermärchen – Israelbezogener Antisemitismus“
17.30/ 21.00 Uhr „700 Jahre Juden in Kassel“
18.00/ 20.00 Uhr  „Mit dem Herzen sehen – Menschen in der Pflege“

Jede Veranstaltung dauert ca. 30 min.
Mehr darüber unter SNZ bei der Museumsnacht 2016