Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche

Alle Angebote werden bezüglich der Schwerpunkte und der Dauer mit Lehrkräften abgestimmt und an die jeweiligen Schulformen und die Jahrgangsstufen inhaltlich angepasst.

Babylon – Musik verbindet!

Museumsnacht

Wir singen alle zusammen Lieder auf Türkisch, Hebräisch, Jiddisch und Deutsch.
Das Ziel des Workshops ist die Erweiterung des Verständnisses von unbekannten oder als fremd empfundenen Identitäten und Bewusstmachung von Gemeinsamkeiten über religiöse und weltanschauliche Überzeugungen, Prägungen und Zugehörigkeiten hinweg.
Teilnehmer bekommen Musikinstrumente und wirken beim Musizieren aktiv mit.
Die Inhalte des Workshops werden an das Alter der teilnehmenden Kinder bzw. Jugendlichen angepasst.

Referenten: Elena Padva (Gesang, Gitarre) und Attila Günaydin (Gesang, Baglama)
Dauer: 120 Minuten und länger
Termine verfügbar ab: sofort
Kontakt: ep@sara-nussbaum-zentrum.de

Bräuche und Traditionen im Judentum

Menora kleinDas Judentum ist sehr vielfältig! Und wir wird es heutzutage in Deutschland und in Israel gelebt? Wie sieht der Alltag der Juden aus? Was ist unter dem Begriff „koscheren Essen“ gemeint? Was steht in der Thora? Was heißt „Mazl tov“? und wieso wünscht man jemanden „Hals- und Beinbruch?“
Gemeinsam schauen wir uns jüdische Kultus- und Kulturgegenstände an, essen Matzen, singen ein Schabbat-Lied und tanzen sogar einen jüdischen Tanz.

Referentin: Elena Padva
Dauer: ca. 90 Minuten
Termine verfügbar ab: sofort
Kontakt: ep@sara-nussbaum-zentrum.de

Jüdisches Leben in Kassel gestern und heute

Stolpersteine Sara NussbaumWas ist eine Mikwa? War der jüdische Friedhof früher wirklich auf dem Königsplatz? Wer war Sigmund Aschrott? Wieso wurde das Zentrum nach Sara Nussbaum benannt? Was ist Weihnuka? Was hat der Parthenon der Bücher von der letzten documenta mit der Bücherverbrennung zu tun? Wie viele Juden leben heute in Kassel und wo befindet sich die Synagoge? Diese und viele anderen Fragen werden während dieses Workshops beantwortet, was einen tiefen Einblick in die 700-jährige Geschichte der jüdischen Gemeinde Kassels gewährt.

Referentin: Elena Padva
Dauer: ca. 90 Minuten
Termine verfügbar ab: sofort
Kontakt: ep@sara-nussbaum-zentrum.de

Migration als gemeinsamer Erfahrungsraum

Mutter kleinDie Ausstellung „Kontingentflüchtling war gestern – 25 Jahre jüdisch-russischer Einwanderung nach Kassel “ berichtet von den Erfahrungen, die die jüdischen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion (sog. „Kontingentflüchtlinge“) in den neunziger Jahren als Migranten gesammelt haben. Viele Schulklassen weisen eine große Diversität an Migrationsgeschichten und kulturellen sowie religiösen Prägungen auf. Migration dient bei der Vermittlungstätigkeit hier als gemeinsamer Erfahrungsraum, der beispielsweise Juden und Muslime verbindet. Dabei werden Themen wie Heimat, Identität, Integration und Sprachwelten behandelt sowie migrantische Erfolgsgeschichten erzählt.

Referentin: Elena Padva
Dauer: ca. 90 Minuten
Termine verfügbar ab: sofort
Kontakt: ep@sara-nussbaum-zentrum.de