„Chaim heißt Leben“: Lesung von Julia Drinnenberg

Sonntag, 26. November 2017, 17 Uhr

Chaim heißt Leben

Chaim Segal (1929 – 2016) wurde in der galizischen Stadt Borysław geboren und war einer der 250 Holocaustüberlebenden von den ursprünglich 14.000 Jüdinnen und Juden, die in Borysław zu Hause waren. Im Buch „Chaim heißt Leben“ schildert er seine wohlbehütete Kindheit im Stetl und seinen Kampf als 12-jähriger Junge ums Überleben während der deutschen Besatzung – im Ghetto, in Lagern, versteckt in Bunkern und in den Wäldern rund um Borysław.
Julia Drinnenberg, Leiterin der museumspädagogischen Arbeit in der Judaica-Abteilung des Stadtmuseums Hofgeismar, half Chaim Segal dabei, seine Erinnerungen aufzuzeichnen und somit die letzte Bitte seiner Mutter zu erfüllen, der Welt zu erzählen, was damals geschehen ist. Zwei Jahre lang arbeiteten Chaim Segal und Julia Drinnenberg gemeinsam an dem Buch. Aufgrund der großen Distanz zwischen Hofgeismar und Toronto, wo Segal lebte, wurden ihre Gespräche vor allem am Telefon geführt.
Eintritt frei, Spenden erwünscht