#ks20juli Nachbereitung (5/5)

Wie kann man sich effektiv für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte einsetzen?

In unserer Serie „#ks20juli Nachbereitung“ haben wir erklärt, warum wir es falsch finden, dass das „Bündnis gegen Rechts“ israelfeindliche und antisemitische Akteure in seinen Reihen duldet. Der vorletzte Beitrag in unserer Reihe schloß mit dieser Feststellung ab: „Eine glaubwürdige Arbeit gegen Rechtsextremismus ist nur möglich, wenn man sich klar gegen jeden Antisemitismus positioniert.“

Und nun?

Das „Bündnis gegen Rechts“ kann nur selbst über seine Zukunft entscheiden. Wir wissen, auf wie viele unterschiedliche Weisen Antisemitismus in unsere Gesellschaft eingewebt ist. Es ist deshalb empfehlenswert, die für erforderlich gehaltene Positionierung nicht nur auf dem Papier zu vollziehen, sondern eine echte thematische Auseinandersetzung zu führen. Nachhaltig kann nur sein, was verstanden wurde. Das ist anstrengend. Wir wünschen denen, die im „Bündnis gegen Rechts“ für eine klare Abgrenzung gegen Antisemitismus und Israelhass arbeiten, viel Erfolg. Wir helfen bei Bedarf gerne mit unserer Expertise.

Wir selbst werden im Herbst den Blick etwas weiten. Dazu laden wir Sie zur Mitwirkung ein. Wir möchten im Rahmen einer Veranstaltungsreihe Fragen stellen zum Zustand der Gesellschaft, in der wir leben. Wie können wir auf die Bedrohung von Freiheit und Demokratie reagieren? Wie gefährlich sind Rechtsextremisten und -terroristen? Welche Bündnisse braucht es gegen jeglichen Extremismus? Wie können effektive Strategien gegen Antisemitismus aussehen? Wie stark ist das Vertrauen in die staatlichen Institutionen? Was braucht eine demokratische Zivilgesellschaft jetzt, und was kann sie leisten?

#wirhabenfragen
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