„Leben nach dem Überleben“: Machen Sie mit!

Zwi und Regina Steinitz in Tel Aviv. Zitat von Zwi. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Vater sein Kind liebkosen und gleichzeitig jüdische Kinder ermorden, die eigene Frau umarmen, küssen und gleichzeitig ihm unbekannte, völlig unschuldige Frauen in die Gaskammer schicken oder an einer Grube niederschießen konnte.

Zwi und Regina Steinitz in Tel Aviv. Zitat von Zwi: „Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Vater sein Kind liebkosen und gleichzeitig jüdische Kinder ermorden, die eigene Frau umarmen, küssen und gleichzeitig ihm unbekannte, völlig unschuldige Frauen in die Gaskammer schicken oder an einer Grube niederschießen konnte.“ (Foto: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland)

Wir holen die Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ nach Kassel! Dank zahlreicher Sponsoren und Unterstützer ist ein erheblicher Anteil der Kosten gedeckt – damit wir den verbleibenden Rest aufbringen können, bitten wir um Ihre Beteiligung.

Die Rauminstallation zeigt Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel. Diese Menschen haben die Shoah überlebt und ringen jeden Tag mit Erinnerungen und Traumata. Anhand dieser konkreten Menschen erfahren die Besucher der Ausstellung, was die Shoah auch heute noch für die Überlebenden bedeutet.

auswartiges_amt_05Wir glauben, dass die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur zeitgemäßen Vermittlung leisten kann und werden sie deshalb vom 1. März bis 11. April 2018 im Bundessozialgericht in Kassel zeigen. Sie können an dem Projekt mitwirken, indem Sie
– sich an den Kosten beteiligen (www.betterplace.org/p51938),
– uns ehrenamtlich bei Organisation und Durchführung der Ausstellung und des Begleitprogramms unterstützen (schreiben Sie uns: ep@sara-nussbaum-zentrum.de) oder

Das Foto oben zeigt Zwi Steinitz und Regina Steinitz (geb. Anders). Beide überlebten die Shoah, Zwi in verschiedenen Ghettos und Konzentrationslagern, darunter Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen, Regina im Versteck in Berlin. Sie leben in Tel Aviv und nehmen die Hilfe von AMCHA wahr.