Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben

Neue Ausstellung: „Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben – der Holocaust im galizischen Erdölrevier“

Die Vernissage findet am Sonntag, 1. Oktober, um 17 Uhr statt. Musikalische Umrahmung:  Lilia Gilmanova (Klavier), Yanhui Liu (Klarinette). Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multiethnischen Gesellschaft. Die Orte Drohobycz und Boryslaw waren das Zentrum des galizischen Ölreviers und damit für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und schließlich vernichtet.

Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Opfern, den Tätern, den Tatbeteiligten, den Überlebenden und ihren Rettern. Sie folgt dem Schicksal der Familie des Holocaust-Überlebenden Prof. Dr. Józef Lipman. Sie würdigt die Taten und den Mut der Retter, besonders des jungen deutschen Managers Berthold Beitz und seiner Frau Else. Den Flyer mit dem Rahmenprogramm können Sie hier herunterladen.