Neues Projekt: „Wir haben Fragen“

Die Geschäftsführerin des Sara Nussbaum Zentrums, Ilana Katz, und Projektleiter Martin Sehmisch. (Fotos: fw/js)

Der Mord an Dr. Walter Lübcke, die Wahlerfolge der AfD, rechtsextreme Vorfälle bei der Polizei, sich ausbreitende Unsicherheit und Abstiegsangst – Freiheit und Demokratie sind derzeit einem erheblichen Stresstest ausgesetzt. Das Sara Nussbaum Zentrum hat mit Unterstützung des Landes Hessen die Möglichkeit, eine Ad hoc-Veranstaltungsreihe mit ca. 3-4 Veranstaltungen zu diesem Themenbereich durchzuführen.

Wir möchten einige der Fragen, die sich angesichts der oben nur angerissenen Entwicklungen stellen, möglichst fundiert stellen sowie informativ und multiperspektivisch behandeln, etwa:

  • Welche (lokalen) Bündnisse und Allianzen können wir gegen Rechtsextremismus und -terrorismus eingehen?
  • Können wir der Polizei noch vertrauen? Wie funktioniert Polizeiarbeit gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus?
  • Welche Handlungsoptionen haben Staat und Zivilgesellschaft jetzt, um Freiheit und Demokratie zu stärken?

Die Veranstaltungsreihe soll beteiligungsorientiert ablaufen, also Menschen einbeziehen, ihre Fragen hörbar machen und sie mit Expert*innen und Vertreter*innen staatlicher Einrichtungen ins Gespräch bringen.

Bei einem Auftakt mit Akteuer*innen der Zivilgesellschaft haben wir Anfang Oktober erste Fragen gesammelt (siehe Fotos). Jetzt geht es an die Organisation der Veranstaltungen, die im November stattfinden sollen.

Haben Sie ebenfalls Fragen? Möchten Sie mitwirken? Rufen Sie uns an (Telefon 0561-93728281) oder schreiben Sie uns eine E-Mail (info@sara-nussbaum-zentrum.de)!