Positive Bilanz des Pilotprojekts „Together“

Die Kinder- und Jugendhilfe Haus „Carl Sonnenschein in Fritzlar, deren Träger der Caritasverband-Fulda ist und das Sara Nussbaum Zentrum haben eine positive Bilanz des Pilotprojekts „Together“ gezogen. Im Rahmen des neu entwickelten Formats hatten sich 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren ein halbes Jahr lang regelmäßig getroffen, um Themen rund um Migration zu bearbeiten.

Die Teilnehmer aus Ländern wie Afghanistan, Syrien, Albanien und Eritrea besuchten die Ausstellungsräume des Sara Nussbaum Zentrums in Kassel und die Gedenkstätte Breitenau. „Im Vordergrund standen zudem Begegnung, Gespräche und eigene Migrationsgeschichten der Teilnehmer“, sagte die Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums, Elena Padva. Bei den monatlichen Treffen gab es zudem immer einen musikalischen Teil mit den Musikern des Duos „Selam & Shalom“ mit jüdischen und alevitischen Liedern sowie ein gemeinsames Essen. „Wir haben dieses Pilotprojekt gemeinsam mit dem Sara Nussbaum Zentrum entwickelt, weil wir einen Wissensbedarf bezüglich der kulturellen und geschichtlichen Kontexte im Judentum bei den von uns zu betreuenden Kindern und Jugendlichen entdeckt haben“, sagte die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe Haus „Carl Sonnenschein“, Ulla Mex. Bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei „Together“ sehr gut angekommen.

Padva und Mex dankten dem hessischen Landesverband der Deutschen Jugend in Europa für einen finanziellen Beitrag, der das Angebot mit ermöglicht hat. „Die Erfahrungen sind so gut, dass wir nun gemeinsam überlegen werden, ob wir das Projekt im Herbst fortsetzen“, sagte Elena Padva.