Magazin haskala

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Titelseite haskala 1/2019.

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Im Dezember 2018 erschien die erste Ausgabe des Magazins „haskala“. Das Druckwerk im Artsize-Format soll künftig interessante Aspekte der Arbeit des Zentrums aufzeigen, gesellschaftliche Debatten bereichern und zivilgesellschaftliche Akteure zu Wort kommen lassen.

„Unser Magazin wird jüdische Perspektiven in die Öffentlichkeit tragen und mit gesellschaftlichen Debatten verzahnen“, sagte die Geschäftsführerin des Sara Nussbaum Zentrums, Ilana Katz, in Kassel. Die 20-seitige Pilotausgabe widmet sich Themen wie Hate Speech, Antisemitismus im Alltag und den Unterschieden zwischen Judenhass und Rassismus. Enthalten ist zudem eine Reportage über das Duo „Selam & Shalom“, das im Rahmen eines Projekts des Sara Nussbaum Zentrums jüdische und alevitische Musik verknüpft und Schüler zum Nachdenken über Identität und Gleichheit anregt.

„Wir haben festgestellt, dass bestimmte Aspekte unserer Tätigkeit medial kaum vermittelt werden“, sagt haskala-Redaktionsleiter Martin Sehmisch. Das eigene journalistische Format soll dem Team des Sara Nussbaum Zentrums daher nun neue Spielräume erschließen. „Gleichzeitig möchten wir an der Schaffung einer regionalen Öffentlichkeit mitwirken, die Freiheit und Demokratie für wichtige gesellschaftliche Werte hält, die es zu verteidigen gilt“, so Sehmisch. Demokratie, Rechtsstaat und Pluralismus seien derzeit einem enormen Stresstest ausgesetzt. „Da brauchen wir auch journalistische Formate, die nach Gemeinsamkeiten suchen und dabei nicht Unterschiede verwischen, sondern verständlich machen, und auch debattierfreudig sind“, sagt er.

Kontakt: Martin Sehmisch (Redaktionsleitung), redaktion@haskala-online.de