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SUMMARY:Lesung: Alexander Estis – Am Anfang war Schmonzes. Jüdische Satiren
DESCRIPTION:Was ist schlimmer: »oj wej« oder »oj oj«? Wieso ist Jiddisch sprechen wie Liebe machen? Wie kann es sein\, dass es mehr jüdische Freunde gibt als Juden und dass viele Menschen in Deutschland fast keine Antisemiten sind? \nDer preisgekrönte Satiriker und Erzähler Alexander Estis ist um keine Antwort verlegen. Er weiß\, was sich mit Moische zutrug\, als er ein goj wurde\, ob der Moschiach Tante Klara mit ihrer Arthritis helfen wird\, warum Mischa ein großer Dichter ist\, obwohl er nichts schreibt – und vor allem wie man unwichtige Fragen von noch unwichtigeren unterscheidet. \nWer all das ebenfalls wissen möchte – und womöglich sogar noch viel weniger –\, wird in dieser Lesung Antworten finden\, die vielleicht sogar beinahe stimmen. \n\n\nALEXANDER ESTIS\n\n\n\n\nAlexander Estis wurde 1986 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Moskau geboren. 1996 siedelte er nach Hamburg über. Nach Abschluss des Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten\, darunter in Freiburg im Breisgau und Zürich. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz.»Am Anfang war Schmonzes« ist Estis’ neuntes Buch. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen\, Essays und Reportagen für Süddeutsche\, FAZ\, DIE ZEIT\, NZZ und andere Zeitungen. Seine Radiobeiträge sind regelmäßig auf Deutschlandfunk Kultur zu hören.Estis lehrt professionelles Schreiben unter anderem an der Universität zu Köln. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet\, zuletzt mit dem »Kurt-Tucholsky-Preis«. \n\n\n\n\n\n\nTickets zur Veranstaltung sind online über das Literaturhaus Kassel erhältlich.
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SUMMARY:Lesung: Sind Antisemiten anwesend?
DESCRIPTION:»Sind Antisemitisten anwesend?« versammelt rund 80 Satiren\, Essays\, Gedichte\, Geschichten und Cartoons gegen den Hass. Wenn sich die Menschheit schon auf sonst nichts einigen kann\, so doch jederzeit darauf\, dass an allem immer die Juden schuld sind\, selbst am 7. Oktober 2023. Linke und Rechte\, Migrationshintergründler und Kartoffeln\, Islamisten und Queere\, Neonazis\, Berufszonis und Dekolonialist*innen stimmen in den schrägen Gesang mit ein. \nDoch solche Misstöne bleiben nicht unwidersprochen! Dank einer großzügigen Spende der Weisen von Zion und der Bill-Gates-Foundation haben sich die scharfsinnigsten und komischsten unter den jüdischen und nicht-jüdischen Autor*innen versammelt\, um dem neuen und alten Antisemitismus die Stirn zu bieten. Denn gegen den Hass hilft Lachen\, und sei es auch manchmal ein bitteres. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDIE HERAUSGEBERSCHAFT\n\n\n\n\nLea Streisand (geboren 1979 in Ostberlin) schreibt Romane\, außerdem Essays und Kolumnen für die taz\, Berliner Zeitung und Jüdische Allgemeine. Sie steht seit 2003 auf Lesebühnen und ist Mitglied von Rakete 2000. Im Wintersemester 2022/23 übernahm sie die Poetik-Dozentur der Universität Paderborn. Sie ist bekannt für ihre Hörkolumne »War schön jewesen« auf radioeins vom RBB. Michael Bittner (geboren 1980 in Görlitz) lebt als freier Autor in Berlin. Er schreibt am liebsten Satirisches\, Kritisches und Politisches\, u. a. für »Die Wahrheit« der taz\, Jungle World\, konkret und ND. Auf der Bühne steht er mit seinen Texten regelmäßig bei den Lesebühnen Prunk & Prosa in Berlin\, Sax Royal in Dresden und dem Görlitzer Kantinenlesen. Heiko Werning (geboren 1970 in Münster) schreibt für taz und Titanic und liest bei den Berliner Lesebühnen Reformbühne Heim & Welt und Brauseboys. Er verfasste mehrere Bücher über den Berliner »Problembezirk« Wedding (Ed. Tiamat) und engagiert sich im Artenschutzprojekt Citizen Conservation. Sein zusammen mit Ulrike Sterblich verfasstes Sachbuch Von Okapi\, Scharnierschildkröte und Schnilch (Galiani) wurde als »Wissenschaftsbuch des Jahres 2022« ausgezeichnet.\nTickets zur Veranstaltung sind hier erhältlich: https://literaturhauskassel.de/events/literatura-2026sind-antisemitisten-anwesend-lesung-mit-mit-lea-streisand-michael-bittner-und-heiko-werning/#tickets
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LOCATION:Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben\, Ludwig-Mond-Straße 127\, Kassel\, 34121
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SUMMARY:Puppentheater: Politisch Koscher?! Nix für Kinder
DESCRIPTION:Worüber unterhalten sich Holocaust-Überlebende am Tor zum Himmel? Was machten Adenauer und Ben Gurion in New York? Wie stürzt man einen antisemitischen Taxifahrer in eine Identitätskrise? Begegnen sich zwei TikTok-er in Auschwitz. Sagte der eine … Ach\, komm doch einfach zur Show! \n\n\n\nSHLOMIT TRIPP\n\n\n\n\nShlomit Tripp ist Autorin\, Illustratorin\, Leiterin des Jüdischen Puppentheaters Bubales und konzipiert kreative Community Programme für das Jüdische Museum Berlin. Sie stammt aus einer jüdisch-sephardischen Istanbuler Familie\, wurde in Berlin geboren\, wuchs in Prag und Moskau auf und hat an der Universität der Künste in Berlin Kunstpädagogik studiert.\n\n\n\n\n\nTickets zur Veranstaltung sind online über das Literaturhaus Kassel erhältlich.
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