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SUMMARY:Mona Yahia - „Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie“
DESCRIPTION:Das Buch erzählt das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie. Sie alle\, Hayim und Ehefrau Nazli\, seine Töchter Rebekka und Serafine\, Rebekkas Sohn Nemir und dessen Tochter Leila\, erleben radikale und einschneidende Veränderungen. Sie alle sind verwoben mit der Erfahrung und den Traumata des Exils\, mit den Fragen nach Identität und innerer Zugehörigkeit.\nMona Yahia\, geb. 1954 in Bagdad\, floh mit ihrer Familie 1970 in den Iran und wanderte 1971 nach Israel ein. Nach ihrem Militärdienst studierte sie Psychologie und französische Literatur an der Universität Tel Aviv. In den 1980er‐Jahren absolvierte sie ein Studium der Freien Kunst bei\nHarry Kramer an der Gesamthochschule Kassel und arbeitete im Bereich Konzeptkunst\, bevor sie zum Schreiben kam. Ihr Debütroman erhielt 2001 in London den Jewish Quarterly Wingate Prize for Fiction. Mona Yahia schreibt auf Englisch und lebt in Köln.\nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutsch‐Israelischen Gesellschaft Kassel\, des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben und der Stadtbibliothek Kassel.\nEintritt: 4 Euro.
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SUMMARY:Dr. Torsten Lattki - Wie Jesus zum „Arier“ wurde. Das Eisenacher „Entjudungsinstitut“ und der Antisemitismus Walter Grundmanns
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Torsten Lattki\, Studienleiter beim Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. \nWalter Grundmann (1906-1976) war der wissenschaftliche Leiter und die prägende Figur des von 1939-1945 bestehenden Eisenacher „Entjudungsinstitutes. Er und die ca. 180 Mitarbeiter waren zutiefst von Hitler und dem Nationalsozialismus überzeugt und verfolgten das Ziel\, ein „artgerechtes“ Christentum für Deutsche zu schaffen. Indem sie Jesus als „Arier“ konstruierten\, sowie Bibel\, Gesangbuch und Katechismus umschrieben\, „entjudeten“ sie christliche Theologie und Kirchenpraxis. So wurde ein nichtjüdischer Jesus im Kampf gegen das Judentum konstruiert und das Judentum als verworfene Religion ohne Existenzberechtigung angesehen. Mit seinen Kommentaren zum Neuen Testament\, die noch heute in vielen Bibliotheken stehen\, prägte Walter Grundmann zahlreiche Theolog*innen und Pfarrer*innen. \nVeranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
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SUMMARY:Konzert: „…UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH“
DESCRIPTION:Was bedeutet es\, eine Komponistin zu sein und was bedeutet es\, als jüdische Frau künstlerisch sichtbar zu werden? \nUnter dem Titel „…UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH“ laden wir zu einem besonderen Abend mit Musik und Poesie jüdischer Komponistinnen und Autorinnen mit Camerata Kassel ein.\n \nZu erleben sind Werke von Fanny Hensel\, Henriëtte Bosmans\, Rosy Wertheim\, Ruth Schonthal\, Larissa Kofman\, Ilse Weber\, Selma Meerbaum-Eisinger\, Mascha Kaléko u.a. Gestaltet wird der Abend von Daniela Vega (Mezzosopran)\, Liya Chibangu (Flöte)\, Oskar van Heek (Violoncello)\, Michael Kravtchin (Klavier) und Maria Radzikhovskiy (Moderation und künstlerische Leitung).  \nIm Anschluss laden Wein und koschere Speisen zum Verweilen und zum gemeinsamen Austausch ein.\n \nEintritt frei – Spenden erbeten.\n \nVeranstalter: Jüdische Gemeinde Kassel\, Sara Nussbaum Zentrum\, Kulturforum Kassel e.V.\, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit\, Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Kassel.
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SUMMARY:Vernissage: „Everyday Nature“
DESCRIPTION:„Everyday Nature“ &#8211; Das Vater-Tochter Aquarellprojekt von Dimitri und Sofia Kats. \n\n\n\n\n­\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nDie Aquarelle von Dimitri und Sofia Kats lenken den Blick auf das Unscheinbare: stille Landschaften\, vertraute Stadt-Kulissen\, Begegnungen mit der Tierwelt. Flüchtige Momente\, die im Strom der täglichen Reize leicht untergehen. \nNach jüdischer Auffassung ist die Welt nichts Starres\, das einmal erschaffen wurde und seither einfach fortbesteht. Die Natur\, das Licht\, die Landschaften und jedes Tier werden in jedem Augenblick neu erschaffen. Die Aquarellen von Dimitri und Sofia Kats fangen genau das ein: Sie zeigen eine Natur\, die zwar alltäglich wirkt („Everyday Nature“)\, aber in jedem Pinselstrich und jedem Moment als etwas Neues und Frisches erscheint. \nSofia und Dimitri sind beide als Kontingentflüchtlinge 1992 aus Kiew nach Kassel gekommen. \nDie Vernissage findet am 13. November um 19 Uhr statt und wird von einer Führung durch die Künstlerin und den Künstler begleitet. Für die musikalische Umrahmung sorgt Katrin Kats mit Liedern aus dem Musikprojekt „Homo Eros“.
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SUMMARY:Malworkshop - Aquarell „Everyday Nature“
DESCRIPTION:Aquarell-Workshop mit Dimitri und Sofia Kats\nWie lässt sich ein flüchtiger Moment mit Pinsel und Farbe festhalten? Wie wird aus einer alltäglichen Landschaft\, einer vertrauten Stadtkulisse oder einer Begegnung mit einem Tier ein Bild\, das den besonderen Augenblick sichtbar macht? \nDie Aquarelle von Dimitri und Sofia Kats richten den Blick auf das Unscheinbare und Alltägliche. Ihre Arbeiten zeigen eine Natur\, die uns vertraut ist und sich doch in jedem Moment verändert. Ausgehend von der Ausstellung „Everyday Nature“ laden die beiden Künstler dazu ein\, selbst mit Aquarellfarben zu experimentieren und die eigene Umgebung mit einem neuen Blick wahrzunehmen. \nDabei geht es nicht darum\, möglichst naturgetreu zu malen. Vielmehr steht die Freude am Beobachten\, Ausprobieren und Gestalten im Mittelpunkt. Dimitri und Sofia Kats geben Einblicke in ihre Arbeitsweise und begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den ersten eigenen Schritten mit dem Aquarell. \nDer Workshop findet am Sonntag\, den 15. November\, von 12 bis 15 Uhr im Sara Nussbaum Zentrum statt. Alle Materialien werden zur Verfügung gestellt. \nKosten: 50 €\n(25 € Material\, 25 € Kurs)\n \nDie Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich an info@sara-nussbaum-zentrum.de \nWir freuen uns auf Euch!
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