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SUMMARY:Gedenkfeier zu den Novemberpogromen 1938
DESCRIPTION:Anlässlich des Gedenkens an die Novemberprogrome findet im Bürgersaal des Kasseler Rathauses ein Gedenkkonzert mit Vortrag statt. \nDer Historiker und Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora\, Prof. Dr. Jens-Christian \nWagner\, geht in seinem Vortrag der Frage nach\, wie Bildungseinrichtungen und Gedenkstätten darauf reagieren \nkönnen und welche Bedeutung die Beschäftigung mit den nationalsozialistischen Verbrechen für die Demokratie \nund das gesellschaftliche Zusammenleben hat.
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SUMMARY:Oliver Vrankovic: Zuschaltung aus Israel zur Wahl
DESCRIPTION:Am 3.11. werden wir auf das Ergebnis der israelischen Parlamentswahlen (27.10) schauen und auf die ersten Reaktionen. Nach der Schicksalswahl beginnt die Weichenstellung für die Zukunft Israels. Was bedeutet das Wahlergebnis für Netanyahu\, die Sicherheit Israels\, die Aufarbeitung des 7.10.\, die innere Sicherheit\, die Lastenverteilung\, Wirtschaft\, Bildung\, Lebensqualität und was bedeutet das Wahlergebnis für Demokratie und Rechtsstaat in Israel und für die internationalen Beziehungen. Des Weiteren werden wir darauf schauen\, wie die Wähler*innen der Wahlgewinner und -verlierer mit dem Ergebnis umgehen und wie sich der Ausgang auf die innerisraelischen Auseinandersetzungen auswirken wird. Auch werden wir reflektieren\, was das Ergebnis für die praktizierte Israelsolidarität bedeutet. \nOliver Vrankovic lebt seit fast 20 Jahren in Israel und ist ein aufmerksamer Beobachter der israelischen Gesellschaft und Politik und Augenzeuge der scharfen Auseinandersetzungen der letzten Jahre\, vom zivilen Widerstand gegen die Justizreform und dem Streit über das Verhältnis von Religion und Staat  und die Lastenverteilung bis zu den Massenprotesten für ein Abkommen zur Freilassung der Geiseln. Um alle Standpunkte zu verstehen\, pflegt Oliver Vrankovic Kontakt zu Funktionären und Anhängern beider Lager. \nIn Kooperation mit der DIG AG Kassel. \nEintritt frei
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SUMMARY:Konzert: „…UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH“ in der Synagoge Kassel
DESCRIPTION:Was bedeutet es\, eine Komponistin zu sein und was bedeutet es\, als jüdische Frau künstlerisch sichtbar zu werden? Unter dem Titel „…UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH“ laden wir zu einem besonderen Abend mit Musik und Poesie jüdischer Komponistinnen und Autorinnen mit Camerata Kassel ein.  Zu erleben sind Werke von Fanny Hensel\, Henriëtte Bosmans\, Rosy Wertheim\, Ruth Schonthal\, Larissa Kofman\, Ilse Weber\, Selma Meerbaum-Eisinger\, Mascha Kaléko u.a. Gestaltet wird der Abend von Daniela Vega (Mezzosopran)\, Liya Chibangu (Flöte)\, Oskar van Heek (Violoncello)\, Michael Kravtchin (Klavier) und Maria Radzikhovskiy (Moderation und künstlerische Leitung). Im Anschluss laden Wein und koschere Speisen zum Verweilen und zum gemeinsamen Austausch ein.  \nEintritt frei – Spenden erbeten. \n\nPlatzreservierung empfohlen: cameratakassel@gmail.com \nOrt: Jüdische Gemeinde Kasselm Bremerstr. 3. \nVeranstalter: Jüdische Gemeinde Kassel\, Sara Nussbaum Zentrum\, Kulturforum Kassel e.V.\, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit\, Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Kassel.
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SUMMARY:Dr. Torsten Lattki - Wie Jesus zum „Arier“ wurde. Das Eisenacher „Entjudungsinstitut“ und der Antisemitismus Walter Grundmanns
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Torsten Lattki\, Studienleiter beim Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. \nWalter Grundmann (1906-1976) war der wissenschaftliche Leiter und die prägende Figur des von 1939-1945 bestehenden Eisenacher „Entjudungsinstitutes. Er und die ca. 180 Mitarbeiter waren zutiefst von Hitler und dem Nationalsozialismus überzeugt und verfolgten das Ziel\, ein „artgerechtes“ Christentum für Deutsche zu schaffen. Indem sie Jesus als „Arier“ konstruierten\, sowie Bibel\, Gesangbuch und Katechismus umschrieben\, „entjudeten“ sie christliche Theologie und Kirchenpraxis. So wurde ein nichtjüdischer Jesus im Kampf gegen das Judentum konstruiert und das Judentum als verworfene Religion ohne Existenzberechtigung angesehen. Mit seinen Kommentaren zum Neuen Testament\, die noch heute in vielen Bibliotheken stehen\, prägte Walter Grundmann zahlreiche Theolog*innen und Pfarrer*innen. \nVeranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
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SUMMARY:Mona Yahia - „Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie“
DESCRIPTION:Das Buch erzählt das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie. Sie alle\, Hayim und Ehefrau Nazli\, seine Töchter Rebekka und Serafine\, Rebekkas Sohn Nemir und dessen Tochter Leila\, erleben radikale und einschneidende Veränderungen. Sie alle sind verwoben mit der Erfahrung und den Traumata des Exils\, mit den Fragen nach Identität und innerer Zugehörigkeit.\nMona Yahia\, geb. 1954 in Bagdad\, floh mit ihrer Familie 1970 in den Iran und wanderte 1971 nach Israel ein. Nach ihrem Militärdienst studierte sie Psychologie und französische Literatur an der Universität Tel Aviv. In den 1980er‐Jahren absolvierte sie ein Studium der Freien Kunst bei\nHarry Kramer an der Gesamthochschule Kassel und arbeitete im Bereich Konzeptkunst\, bevor sie zum Schreiben kam. Ihr Debütroman erhielt 2001 in London den Jewish Quarterly Wingate Prize for Fiction. Mona Yahia schreibt auf Englisch und lebt in Köln.\nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutsch‐Israelischen Gesellschaft Kassel\, des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben und der Stadtbibliothek Kassel.\nEintritt: 4 Euro.
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SUMMARY:Gedenken an den 7. Oktober
DESCRIPTION:Anlässlich des Massakers vom 7. Oktober 2023 finden in Kassel zwei parallele Gedenkveranstaltungen statt. Damit soll zum dritten Jahrestag dieses furchtbaren Verbrechens ein Zeichen des Erinnerns\, der Anteilnahme und der Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen gesetzt werden. Zugleich soll Raum geschaffen werden\, um gemeinsam der Menschen zu gedenken\, die an diesem Tag ermordet wurden\, und die Erinnerung an sie wachzuhalten. \nKundgebung \nIn einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Friedrichsplatz gedenkt ein Zusammenschluss aus Bündnis gegen Antisemitismus Kassel\, Jungen Liberalen\, RCDS\, Junger Union\, Liberaler Hochschulgruppe und FDP der Opfer des Terrorangriffs. \nStilles Gedenken \nIn den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Kassel findet ein stilles Gedenken mit Kerzenanzünden statt. In einem geschützten Rahmen besteht hier die Möglichkeit\, innezuhalten und der Opfer gemeinsam zu gedenken. \nAnmeldungen werden erbeten an info@sara-nussbaum-zentrum.de.
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SUMMARY:Mehr als Geschichte" Eine interaktive Familienführung durch die neue Dauerausstellung
DESCRIPTION:„Mehr als Geschichte“ – Die neue interaktive Familienführung im Sara Nussbaum Zentrum\n  \nBegebt euch auf eine spannende Reise durch mehr als 700 Jahre jüdischer Geschichte in Kassel. Lauscht bewegenden Geschichten\, entdeckt besondere Objekte und freut euch auf gemeinsame Erlebnisse. Zusammen erkundet ihr die Ausstellung und erfahrt\, wie vielfältig jüdisches Leben gestern und heute ist. \nGemeinsam mit jungen Vermittlerinnen und Vermittlern entdecken Familien die Ausstellung aus einer neuen Perspektive – im Austausch der Generationen und auf Augenhöhe. \nDie Familienführung richtet sich an Kinder (6- 13 Jahren) mit ihren Eltern\, Großeltern oder andere Familienangehörige. Sie lädt dazu ein\, gemeinsam Fragen zu jüdischer Geschichte\, Kultur\, Religion und Alltag zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen nicht nur historische Ereignisse im Mittelpunkt\, sondern auch die lebendige Gegenwart jüdischen Lebens. \nOb als gemeinsamer Familienausflug oder als Gelegenheit\, Kindern und Enkelkindern das Sara Nussbaum Zentrum zu zeigen – die Führung schafft Raum für gemeinsames Entdecken\, Fragen und Staunen. \nJüdisches Leben ist mehr als Geschichte – es ist lebendige Gegenwart. \nWir freuen uns auf euren Besuch! \nAnmeldungen und Rückfragen zur Führung gerne an: asf@sara-nussbaum-zentrum.de \nDie Teilnahme an allen Familienführungen ist kostenlos. \nMit freundlicher Unterstützung von der Partnerschaft für Demokratie Kassel
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SUMMARY:"Mehr als Geschichte" Eine interaktive Familienführung durch die neue Dauerausstellung
DESCRIPTION:Fällt aus! „Mehr als Geschichte“ – Die neue interaktive Familienführung im Sara Nussbaum Zentrum\nBegebt euch auf eine spannende Reise durch mehr als 700 Jahre jüdischer Geschichte in Kassel. Lauscht bewegenden Geschichten\, entdeckt besondere Objekte und freut euch auf gemeinsame Erlebnisse. Zusammen erkundet ihr die Ausstellung und erfahrt\, wie vielfältig jüdisches Leben gestern und heute ist. \nGemeinsam mit jungen Vermittlerinnen und Vermittlern entdecken Familien die Ausstellung aus einer neuen Perspektive – im Austausch der Generationen und auf Augenhöhe. \nDie Familienführung richtet sich an Kinder (6- 13 Jahren) mit ihren Eltern\, Großeltern oder andere Familienangehörige. Sie lädt dazu ein\, gemeinsam Fragen zu jüdischer Geschichte\, Kultur\, Religion und Alltag zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen nicht nur historische Ereignisse im Mittelpunkt\, sondern auch die lebendige Gegenwart jüdischen Lebens. \nOb als gemeinsamer Familienausflug oder als Gelegenheit\, Kindern und Enkelkindern das Sara Nussbaum Zentrum zu zeigen – die Führung schafft Raum für gemeinsames Entdecken\, Fragen und Staunen. \nJüdisches Leben ist mehr als Geschichte – es ist lebendige Gegenwart. \nWir freuen uns auf euren Besuch! \nAnmeldungen und Rückfragen zur Führung gerne an: asf@sara-nussbaum-zentrum.de \nDie Teilnahme an allen Familienführungen ist kostenlos. \nMit freundlicher Unterstützung von der Partnerschaft für Demokratie Kassel
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SUMMARY:Vortrag: Prof. Dr. Gerd Stecklina -„Antisemitismus oder Israelkritik? Wo endet legitime Kritik\, wo beginnt Antisemitismus?“
DESCRIPTION:Stecklina ist Professor für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit an der Hochschule München und beschäftigt sich unter anderem mit Jüdischer Sozialer Arbeit und Antisemitismus. In seinem Vortrag geht es um die Frage\, wie Antisemitismus begrifflich gefasst werden kann\, woran antisemitische Stereotype und Vorurteile auch in neuen Formen erkennbar sind und wann Darstellungen oder Aussagen strafrechtlich relevant werden. \nDabei wird thematisiert\, wo legitime Kritik an israelischer Politik endet und antisemitische Deutungsmuster beginnen. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Judaica in Meimbressen statt.
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SUMMARY:Michael Roth - "Zonen der Angst"
DESCRIPTION:Am 08. September begrüßen wir um 19:00 Uhr Michael Roth\, der aus seinem Buch „Zonen der Angst“ liest. Michael Roth war 25 Jahre für die SPD im Bundestag. Dort trat er u.a. als Sprecher im Auswärtigen Ausschuss als wichtige Stimme für jüdisches Leben in Deutschland und Israel ein. Immer wieder benannte er Missstände in der eigenen Partei und der deutschen Debattenkultur. Dafür wurde er nichts überall gefeiert. \nIn seinem Buch „Zonen der Angst“ spricht Michael Roth über die Schattenseiten einer langen Bundestagskarriere.  Das Buch ist zugleich Rückblick\, Analyse und Warnung: Es erzählt von den Belastungen demokratischer Verantwortung\, von Angriffen auf eine offene Debattenkultur und von der Frage\, wie viel Mut Politik heute braucht. \nIm Anschluss wird Michael Roth für seine fulminante Rede auf dem Neujahrsempfang 2024 die Ehrenmitgliedschaft der DIG AG Kassel verliehen.  \nEine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Kassel. \nEintritt frei.
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SUMMARY:Kasseler Museumsnacht 
DESCRIPTION:Für Familien und Kinder bieten wir die interaktive Familienführung „Mehr als Geschichte“ durch die Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Kassel“ mit verschiedenen Mitmachaktionen an. Für Erwachsene bieten wir Führungen durch unsere Ausstellungen an.\n„Die Nacht gemeinsam heller machen“. Für Kinder von 6 bis 13 Jahren wird es nach der Führung die Möglichkeit geben\, Kerzenhalter selbst zu bemalen. Die Aktion wird von uns betreut\, sodass die Eltern\, Großeltern und andere Familienangehörige sich das Zentrum selbständig anschauen können oder an der nächsten Führung für Erwachsene teilnehmen können.\nProgramm:\n\n\n15:00 Uhr und 16:00 Uhr: Familienführung „Mehr als Geschichte“ durch die Ausstellung „Jüdisches Leben in Kassel“ (für Familien mit Kindern ab 6 Jahren) \n\n\n17:00 Uhr und 19:00 Uhr: Führung durch die Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Kassel“ \n\n\n18:00 Uhr und 20:00 Uhr: Führung durch die Wechselausstellung „Werner Holländers Leben in Fotografien“ \n\n\n\nFür die Familienführung bitten wir um eine kurze Voranmeldung an asf@sara-nussbaum-zentrum.de\nAlle anderen Führungen können ohne Anmeldung besucht werden. Für die Teilnahme ist ein Ticket für die Kasseler Museumsnacht erforderlich. Die Familienführungen können unabhängig von der Museumsnacht kostenlos und ohne Ticket besucht werden.
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SUMMARY:Vortrag: Prof. Dr. Gerd Stecklina „Antisemitismus oder Israelkritik? Wo endet legitime Kritik\, wo beginnt Antisemitismus?“
DESCRIPTION:Am 24. September um 19:00 Uhr spricht Prof. Dr. Gerd Stecklina zum Thema „Antisemitismus oder Israelkritik? Wo endet legitime Kritik\, wo beginnt Antisemitismus?“. \nStecklina ist Professor für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit an der Hochschule München und beschäftigt sich unter anderem mit Jüdischer Sozialer Arbeit und Antisemitismus. In seinem Vortrag geht es um die Frage\, wie Antisemitismus begrifflich gefasst werden kann\, woran antisemitische Stereotype und Vorurteile auch in neuen Formen erkennbar sind und wann Darstellungen oder Aussagen strafrechtlich relevant werden. \nDabei wird thematisiert\, wo legitime Kritik an israelischer Politik endet und antisemitische Deutungsmuster beginnen. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Judaica in Meimbressen statt. \n​ \nEintritt frei.
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SUMMARY:Finissage & Vernissage
DESCRIPTION:Am 13. August um 19.15 Uhr findet die Finissage der Ausstellung „displaced at home – ein ort\, den man zuhause nennt“ im Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben statt.\n\n\n\n\nAm selben Abend wird eine Erweiterung der Ausstellung\, „Wernissage – Werner Holländers Leben in Fotografien“\, eröffnet. Die Bilder\, die der begeisterte Hobbyfotograf auf seinen Reisen und im Alltag machte\, zeigen ihn als lebensfrohen\, unbeschwerten Menschen. Bei der Eröffnung der „Wernissage“ wird Holländers Großneffe Michael Jacobson aus Seattle über seine Familiengeschichte erzählen. \n\n\n\nDer Eintritt ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an gk@sara-nussbaum-zentrum.de.
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SUMMARY:Caricatura x Synagoge - Dialogischer Spaziergang zwischen jüdischem Leben\, Erinnerungskultur und Komischer Kunst
DESCRIPTION:Der dialogische Spaziergang schafft einen ungewöhnlichen Zugang zu Themen\, die aktueller kaum sein könnten: jüdisches Leben in Deutschland\, Erinnerungskultur und die Frage\, welche Rolle Humor in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten spielen kann. \nIn der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Kassel erhalten die Besucher:innen Einblicke in jüdisches Leben heute\, religiöse Praxis und die Bedeutung der Synagoge als Ort der Gemeinschaft. Im Anschluss führt der gemeinsame Weg zum KulturBahnhof und dem Mahnmal »Gleis 13/14 – Gedächtnis der Gleise«. Das Denkmal erinnert an die Deportationen von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit und thematisiert Fragen von Erinnerung\, Verantwortung und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung »Haben Juden nichts zu lachen?« in der Caricatura Galerie. Die Ausstellung versammelt internationale Cartoonist:innen und setzt sich mit jüdischem Alltag\, Antisemitismus\, gesellschaftlichen Spannungen und dem Nahostkonflikt auseinander – mit Humor\, Schärfe und unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven. Danach besteht die Möglichkeit\, den Abend gemeinsam in der Caricatura Bar ausklingen zu lassen und bei einem Getränk weiter ins Gespräch zu kommen. \nDurchgeführt wird die Veranstaltung von Alexander Katz von der Jüdischen Gemeinde Kassel und Johannes Ickler von der Caricatura Galerie und findet in weiterer Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum und dem KulturBahnhof Kassel statt.
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SUMMARY:Sommerfest - Israel Day 2026
DESCRIPTION:Der Einlass beginnt um 16 Uhr\, das offizielle Programm startet um 17 Uhr. \n\n\n \nBereits um 16 Uhr erwartet Sie ein besonderes kulturelles Programm: Gabi Katz und Rabbiner Alexander Kovtun von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover führen durch die Caricatura-Ausstellung „Kommt ein Jude ins Museum“. Darüber hinaus wird Alexander Kovtun seinen Kinder-Siddur vorstellen und Einblicke in dessen Entstehung und Bedeutung geben. \n\n\n \nNatürlich darf auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen: Freuen Sie sich auf unsere Tombola mit attraktiven Gewinnen! Ein musikalisches Highlight des Festes ist zudem der Live-Auftritt der Band „Dobranotch“\, die mit ihrer mitreißenden Musik für eine besondere Stimmung sorgen wird. \n\n\n \nFür die Anreise stehen Ihnen Parkmöglichkeiten auf dem REWE-Parkplatz in der Sternbergstraße 10-12 zur Verfügung \n\n\n \nWir freuen uns auf Ihren Besuch und auf einen schönen gemeinsamen Tag! \n\n\n \nIn Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Kassel und der Jüdischen Gemeinde Kassel. \n\n\n \n(Foto: Elya Yalonetski)
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SUMMARY:Puppentheater: Politisch Koscher?! Nix für Kinder
DESCRIPTION:Worüber unterhalten sich Holocaust-Überlebende am Tor zum Himmel? Was machten Adenauer und Ben Gurion in New York? Wie stürzt man einen antisemitischen Taxifahrer in eine Identitätskrise? Begegnen sich zwei TikTok-er in Auschwitz. Sagte der eine … Ach\, komm doch einfach zur Show! \n\n\n\nSHLOMIT TRIPP\n\n\n\n\nShlomit Tripp ist Autorin\, Illustratorin\, Leiterin des Jüdischen Puppentheaters Bubales und konzipiert kreative Community Programme für das Jüdische Museum Berlin. Sie stammt aus einer jüdisch-sephardischen Istanbuler Familie\, wurde in Berlin geboren\, wuchs in Prag und Moskau auf und hat an der Universität der Künste in Berlin Kunstpädagogik studiert.\n\n\n\n\n\nTickets zur Veranstaltung sind online über das Literaturhaus Kassel erhältlich. \n\nACHTUNG: Die Veranstaltung findet aus organisatorischen Gründen im Kulturhaus Dock 4 satt!
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SUMMARY:Lesung: Sind Antisemitisten anwesend?
DESCRIPTION:»Sind Antisemitisten anwesend?« versammelt rund 80 Satiren\, Essays\, Gedichte\, Geschichten und Cartoons gegen den Hass. Wenn sich die Menschheit schon auf sonst nichts einigen kann\, so doch jederzeit darauf\, dass an allem immer die Juden schuld sind\, selbst am 7. Oktober 2023. Linke und Rechte\, Migrationshintergründler und Kartoffeln\, Islamisten und Queere\, Neonazis\, Berufszonis und Dekolonialist*innen stimmen in den schrägen Gesang mit ein. \nDoch solche Misstöne bleiben nicht unwidersprochen! Dank einer großzügigen Spende der Weisen von Zion und der Bill-Gates-Foundation haben sich die scharfsinnigsten und komischsten unter den jüdischen und nicht-jüdischen Autor*innen versammelt\, um dem neuen und alten Antisemitismus die Stirn zu bieten. Denn gegen den Hass hilft Lachen\, und sei es auch manchmal ein bitteres. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDIE HERAUSGEBERSCHAFT\n\n\n\n\nLea Streisand (geboren 1979 in Ostberlin) schreibt Romane\, außerdem Essays und Kolumnen für die taz\, Berliner Zeitung und Jüdische Allgemeine. Sie steht seit 2003 auf Lesebühnen und ist Mitglied von Rakete 2000. Im Wintersemester 2022/23 übernahm sie die Poetik-Dozentur der Universität Paderborn. Sie ist bekannt für ihre Hörkolumne »War schön jewesen« auf radioeins vom RBB. Michael Bittner (geboren 1980 in Görlitz) lebt als freier Autor in Berlin. Er schreibt am liebsten Satirisches\, Kritisches und Politisches\, u. a. für »Die Wahrheit« der taz\, Jungle World\, konkret und ND. Auf der Bühne steht er mit seinen Texten regelmäßig bei den Lesebühnen Prunk & Prosa in Berlin\, Sax Royal in Dresden und dem Görlitzer Kantinenlesen. Heiko Werning (geboren 1970 in Münster) schreibt für taz und Titanic und liest bei den Berliner Lesebühnen Reformbühne Heim & Welt und Brauseboys. Er verfasste mehrere Bücher über den Berliner »Problembezirk« Wedding (Ed. Tiamat) und engagiert sich im Artenschutzprojekt Citizen Conservation. Sein zusammen mit Ulrike Sterblich verfasstes Sachbuch Von Okapi\, Scharnierschildkröte und Schnilch (Galiani) wurde als »Wissenschaftsbuch des Jahres 2022« ausgezeichnet.\nTickets zur Veranstaltung sind hier erhältlich: https://literaturhauskassel.de/events/literatura-2026sind-antisemitisten-anwesend-lesung-mit-mit-lea-streisand-michael-bittner-und-heiko-werning/#tickets
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SUMMARY:Lesung: Alexander Estis – Am Anfang war Schmonzes. Jüdische Satiren
DESCRIPTION:Was ist schlimmer: »oj wej« oder »oj oj«? Wieso ist Jiddisch sprechen wie Liebe machen? Wie kann es sein\, dass es mehr jüdische Freunde gibt als Juden und dass viele Menschen in Deutschland fast keine Antisemiten sind? \nDer preisgekrönte Satiriker und Erzähler Alexander Estis ist um keine Antwort verlegen. Er weiß\, was sich mit Moische zutrug\, als er ein goj wurde\, ob der Moschiach Tante Klara mit ihrer Arthritis helfen wird\, warum Mischa ein großer Dichter ist\, obwohl er nichts schreibt – und vor allem wie man unwichtige Fragen von noch unwichtigeren unterscheidet. \nWer all das ebenfalls wissen möchte – und womöglich sogar noch viel weniger –\, wird in dieser Lesung Antworten finden\, die vielleicht sogar beinahe stimmen. \n\n\nALEXANDER ESTIS\n\n\n\n\nAlexander Estis wurde 1986 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Moskau geboren. 1996 siedelte er nach Hamburg über. Nach Abschluss des Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten\, darunter in Freiburg im Breisgau und Zürich. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz.»Am Anfang war Schmonzes« ist Estis’ neuntes Buch. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen\, Essays und Reportagen für Süddeutsche\, FAZ\, DIE ZEIT\, NZZ und andere Zeitungen. Seine Radiobeiträge sind regelmäßig auf Deutschlandfunk Kultur zu hören.Estis lehrt professionelles Schreiben unter anderem an der Universität zu Köln. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet\, zuletzt mit dem »Kurt-Tucholsky-Preis«. \n\n\n\n\n\n\nTickets zur Veranstaltung sind online über das Literaturhaus Kassel erhältlich.
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SUMMARY:Cartoons After Work: Haben Juden nichts zu lachen? – Gespräch mit Ilana Katz und Saskia Wagner
DESCRIPTION:Saskia Wagner\, Leiterin und Geschäftsführerin der Caricatura\, gibt eine spannende Einführung in die Ausstellung »Haben Juden nichts zu lachen? – Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten«. In dieser Spezialausgabe ist zudem Ilana Katz\, Geschäftsführerin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben\, zu Gast. Gemeinsam plaudern sie aus dem Nähkästchen – natürlich gibt’s ein Getränk aus der Caricatura Bar dazu.\n\n\n\n\n»Cartoons After Work« beginnt um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist in der Caricatura Galerie. Tickets gibt’s für 12 Euro an der Kasse der Caricatura Galerie. \nEine Anmeldung ist erforderlich unter: https://caricatura.de/veranstaltungen/cartoons-after-work-haben-juden-nichts-zu-lachen/anmeldung/ \n 
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SUMMARY:„Bevor mein Leben „normal“ wurde“ – Buchpräsentation mit Eva Schulz-Jander
DESCRIPTION:Die Brückenbauerin\nWas bleibt\, wenn Herkunft zur Gefahr wird? Dr. Eva Schulz-Janders Leben beginnt im Schatten der Verfolgung – und wird zu einer Geschichte von Mut\, Erinnerung und Menschlichkeit. Zwischen Breslau\, Houston (Texas) und schließlich Kassel entfaltet sich ein Weg\, der von Verlust und Neubeginn geprägt ist. Doch statt zu verstummen\, entscheidet sie sich für den Dialog: zwischen Religionen\, zwischen Menschen\, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieses Buch ist mehr als eine Biographie. Es ist ein eindringlicher Appell\, hinzusehen\, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Die Geschichte einer Frau\, die Brücken baut – und uns zeigt\, wie viel auf dem Spiel steht. \nEva Schulz-Jander: Bevor mein Leben ‚normal‘ wurde. Biographische Skizzen der Kasseler Ehrenbürgerin \nTaschenbuch\, Format Din A5\, 112 Seiten\nmit einem Vorwort von Christoph Münz und Awet Tesfaiesus\nISBN: 978-3-911293-03-7\, euregioverlag 2026\, 14\,90 EUR €
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SUMMARY:Lesung: Karoline Preisler aus „Streit und Straßenkampf“
DESCRIPTION:Karoline Preisler ist aus der Presse bekannt\, weil sie Mut und Haltung zeigt: Seit dem Massaker der Hamas am 7.10.2023 ist sie auf Demonstrationen und Kundgebungen – auch dort\, wo die Stimmung anti-israelisch ist. Sichtbar macht sie dort mit Schildern und Aktionen auf die israelischen Betroffenen von sexualisierter Gewalt und die Geiseln aufmerksam. \nAm 10. Mai um 15 Uhr ist die Autorin und Aktivistin in Kassel und liest aus ihrem sehr persönlichen Buch „Streit und Straßenkampf“ (erschienen im November 2025). \nWir freuen uns sehr\, Karoline Preisler zu Gast in Kassel zu haben und mit ihr ins Gespräch zu kommen! Eine Kooperationsveranstaltung mit der DIG AG Kassel.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Haben Juden nichts zu lachen?
DESCRIPTION:Haben Juden nichts zu lachen?\nCARTOONS ZU JÜDISCHEM LEBEN IN FORDERNDEN ZEITEN \n\n\n\n\n\nJüdisches Leben ist kein Spaziergang – aber auch kein Tabu. Seit dem 7. Oktober 2023 sind Antisemitismus\, Angst und Polarisierung wieder Alltag. In dieser Situation wird klar: Humor ist nicht automatisch befreiend. Er ist kein Luxus\, sondern ein innerer Kompass. Er zeigt\, wo etwas weh tut – und wo trotz Bedrohung noch Raum fürs Menschsein bleibt. Er kann trösten\, aber auch provozieren und aufrütteln. \nIn der Ausstellung »Haben Juden nichts zu lachen?« zeigen jüdische und nicht-jüdische Künstler:innen\, wie Cartoons in diesem Spannungsfeld wirken: Zwischen bitterer Ironie\, schwarzem Witz und nachdenklicher Leichtigkeit entsteht ein Bild jüdischen Lebens\, das weder verklärt noch von Resignation geprägt ist. Fragen wie »Für wen darf ich heute die Projektionsfläche sein?«\, »Darf man [als Rechtsextremist] jetzt noch Synagogen anzünden oder ist das dann pro-palästinensisch?« oder »Wie kommt es\, dass wir uns nie auf die Dinge konzentrieren\, die uns verbinden – wie Falafel?« eröffnen Perspektiven auf Alltag\, Identität\, Angst und Hoffnung und zeigen: Humor ist auch kein Zeichen von Leichtfertigkeit\, sondern ein Ausdruck von Widerstand und Menschlichkeit. \nGegliedert ist die Ausstellung in drei Bereiche: Eingangs werden jüdisches Leben\, seine Bräuche und Traditionen beleuchtet\, aber auch ein Alltag\, der durch Stigmatisierung geprägt ist. Der zweite Bereich richtet den Blick auf Antisemitismus in Deutschland – auf Bedrohung\, Vorurteile und Diskriminierung. Bereich drei versammelt unterschiedliche Blickwinkel auf Nahost und einen der komplexesten Konflikte der neueren Geschichte\, die eines eint: Der Wunsch\, dass die Zerstörung und das Leid der Zivilbevölkerung auf allen beteiligten Seiten ein Ende haben mögen. \nDie Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum für jüdisches Leben und wird gefördert von der Hessischen Kulturstiftung. \n\n\n\n\nDIE KÜNSTLER:INNEN\n\n\n\n\nHarm Bengen\, Stefanie Bräuning-Orth\, BURKH\, Uli Döring\, Tim Oliver Feicke\, Andrey Feldshteyn\, Annika Frank\, Ben Gershon\, Katharina Greve\, Markus Grolik\, Teresa Habild\, Hauck & Bauer\, Ruth Hebler\, Petra Kaster\, Keren Keet\, Kittihawk\, Amy Kurzweil\, Dorthe Landschulz\, Mario Lars\, Bob Mankoff\, Nadia Menze\, Til Mette\, Denis Metz\, Mock\, Paul Noth\, Thomas Plaßmann\, Regina Potomkina\, Stephan Rürup\, ruth__lol\, Heiko Sakurai\, Chrissie Salz\, Bettina Schipping\, André Sedlaczek\, David Sipress\, Klaus Stuttmann\, Holger Weyrauch und Miriam Wurster \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEröffnung: 8.5.2026\, 18.30 Uhr \n9.5. bis 19.7.2026 \nDi bis Sa 12 bis 19 Uhr / So\, Feiertage 10 bis 19 Uhr \nCaricatura Galerie Kassel \n6 Euro\, 4 Euro ermäßigt \nhttps://caricatura.de/haben-juden-nichts-zu-lachen
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SUMMARY:Neueröffnung der Dauerausstellung "Jüdisches Leben in Kassel"
DESCRIPTION:Wir eröffnen unsere überarbeitete Dauerausstellung zum Leben der Jüdinnen und Juden in Kassel über 700 Jahre. Sie zeichnet die Geschichte jüdischen Lebens vom Mittelalter bis heute nach und beleuchtet religiöse Traditionen\, Alltag und gesellschaftliches Wirken. Auch die Zeit des Nationalsozialismus und die Shoah werden thematisiert. \nZugleich fragt die Ausstellung nach jüdischer Identität in der Gegenwart: Was bedeutet es heute\, in Kassel jüdisch zu leben? Mit historischen Zeugnissen\, aktuellen Stimmen und Humor lädt sie dazu ein\, Geschichte zu verstehen und ins Gespräch zu kommen. \nEintritt frei\, Spenden willkommen. \n\n\n\n\n­
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SUMMARY:Solidaritätsbesuch aus Kassel im Kibbuz Nir Yitzak (Israel). Eindrücke und Erfahrungen.
DESCRIPTION:Im Sommer 2025 fuhr ein Ehepaar aus Kassel nach Ma’alot um in einem Wohnheim von Holocaustüberlebenden bei der täglichen Arbeit zu helfen. Im November 2025 besuchten Mitstreiter des BgA-Kassel den Kibbuz Nir Yitzak am Gazastreifen um dort in den Anlagen und in der Gemeinschaftsküche zu arbeiten. \nAn dem Abend im Sara Nussbaum Zentrum werden Frank\, Gabi\, Angelika\, Jonas und Tilman von ihrer Motivation\, nach Israel zu fahren\, um dort praktische Solidarität mit den Menschen und dem jüdischen Staat zu üben berichten. Sie werden ihre ganz persönlichen Eindrücke und Erfahrungen von dieser Solidaritätsreise schildern.
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SUMMARY:Vortrag von Stephan Grigat zum Thema: „Iran und Israel nach dem „12-Tage-Krieg“ - Repression\, Antisemitismus und die Abraham Accords als Gegenmodell“
DESCRIPTION:Am 10. März um 19:00 Uhr wird der Politikwissenschaftler und Autor Dr. Stephan Grigat von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen\, ein ausgewiesener Kenner der Politik im Nahen Osten\, im Sara-Nussbaum-Zentrum zum vergangenen Krieg zwischen Israel und dem Iran vom Juni 2025 vortragen und dessen Folgen für den jüdischen Staat einordnen. Weiter soll es um die politischen sowie sicherheitsstrategischen Annäherungen zwischen Israel und zahlreichen arabischen Staaten der Region gehen. Von Grigat\, der mit dem von ihm herausgegebenen Sammelband „Iran – Israel – Deutschland“ 2017 ein Standardwerk für alle an der Region und deren Verflechtungen mit europäischer und deutscher Außenpolitik Interessierten vorgelegt hat\, sind zuletzt\, zusammen mit Karin Stögner herausgegeben\, der Band „Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober“ sowie „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ erschienen.  \nWir freuen uns auf einen sicherlich spannenden Vortrag\, der Klarheit in die turbulenten Ereignisse der vergangenen Monate bringen wird.\nEintritt frei – Spenden nehmen wir gerne an. \nCopyright Bild: katho / Uta Wagner
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SUMMARY:Workshop "Sprechstunde Antisemitismus im Klassenzimmer und in der außerschulischen Jugendbildung" mit Sebastian Wendt
DESCRIPTION:Antisemitische Bilder oder Memes im Klassenchat oder auf TikTok\, antisemitische Aussagen oder gar Übergriffe im Unterricht oder auf dem Schulhof? Diese Situationen sind in Schulen und Bildungseinrichtungen Realität und nehmen seit dem 07. Oktober immer mehr zu. Antisemitismus stellt Pädagoginnen und Pädagogen sowie Verantwortliche im Bildungsbereich vor große Herausforderungen. Ausgehend von den Ansätzen antisemitismuskritischer Bildungsarbeit versucht unser Workshop dem zu begegnen\, indem er über antisemitische Narrative und Bilder sowie die unterschiedlichen Erscheinungsformen von modernem Antisemitismus aufklärt und hierfür sensibilisiert. Anhand von konkreten pädagogischen Fallbeispielen werden antisemitische Codes und Unterrichtssituationen analysiert und konkrete Handlungsoptionen diskutiert. Ziel ist es\, die eigene pädagogische und demokratische Haltung und Rolle gegenüber Antisemitismus zu reflektieren und zu stärken\, um künftig in entsprechenden Situationen des Schulalltags adäquat reagieren und intervenieren zu können. \nDabei versteht sich der Workshop als partizipativer Dialog auf Augenhöhe und nimmt die pädagogische Expertise der Teilnehmenden in ihrem Schulalltag wahr. Er will einen sicheren Raum des pädagogischen und professionellen Austauschs anbieten und richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen und Fächer\, schulische Verantwortliche\,Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der politischen Bildung. \nDas Angebot ist für alle Schulformen verfügbar (umfasst Berufliche Schulen\, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien). Daneben gilt das Angebot auch für Hochschulen\, Vereine\, wie auch Einrichtungen in kirchlicher und kommunaler Trägerschaft. \nAnfrage stellen und Kontakt: \nDas Angebot kann wieder bei dem folgenden Ansprechpartner angefragt werden: \nSebastian Wendt \nTel.: +49 (611) 32 554021 \nE-Mail-Adresse: sebastian.wendt@hlz.hessen.de \nDie Mindestanzahl an Teilnehmenden liegt bei 15 Personen\, die Zusammenlegung des Workshops mit unterschiedlichen Schulen ist möglich. Der Workshop ist aktuell nur als Präsenzformat verfügbar.
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SUMMARY:Buchvorstellung „displaced at home – ein ort\, den man zuhause nennt“
DESCRIPTION:Gabi Katz stellt in der Stadtbibliothek das Begleitbuch zur Wechselausstellung „displaced at home – ein ort\, den man zuhause nennt“ vor\, die derzeit im Sara Nussbaum Zentrum zu sehen ist. Der zweisprachige Band (Deutsch/Englisch) widmet sich dem jüdischen Leben in Kassel vor\, während und nach der Shoah und umfasst Beiträge von 15 Gastautorinnen und -autoren\, von denen neun an der Buchvorstellung mitwirken. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Duo Selam & Shalom. \nDer Eintritt ist kostenlos.
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SUMMARY:"Israel stammt aus Europa\, liegt aber nicht in Europa – Dilemmata jüdischer Existenz im Nahen Osten" Vortrag von Prof. Dr. Natan Sznaider
DESCRIPTION:Der Soziologe Natan Sznaider ist ein ausgewiesener Kenner der israelischen Gesellschaft. Sein Thema ist das Verhältnis von Partikularismus und Universalismus\, wie es sich für das jüdische Leben nach der Gründung des Staates Israel darstellt. Dies betrifft zwar zuerst das Selbstverständnis des jüdischen Volkes in Israel und in der Diaspora\, es prägt aber auch das Bild\, mit dem sich die Juden nach dem Holocaust in Form eines neuen Antisemitismus konfrontiert sehen. In seinem Vortrag wird er mit uns diesen Themen nachgehen. \nSznaider wurde 1954 in Mannheim geboren. Nach seinem Studium in Israel und den USA unterrichtete er an der Columbia-Universität\, der Hebräischen Universität in Jerusalem\, der LMU München. Er hatte von 1996 bis 2023 an der Akademischen Hochschule in Tel Aviv den Lehrstuhl für Soziologie inne. Schwerpunkte seiner Forschungen sind Kultursoziologie\, Politische Theorie\, Hannah Arendt\, Globalisierung\, Kosmopolitismus\, Erinnerung und Shoah. Seine jüngste Veröffentlichung ist – neben zahlreichen Artikeln in verschiedenen Zeitungen – 2024 bei Hanser „Die Jüdische Wunde. Leben zwischen Anpassung und Autonomie“.
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SUMMARY:Lesung Andrea von Treuenfeld: „Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober“
DESCRIPTION:Zwischen neuer Freiheit und antisemitischer Bedrohung\n\nTausende Israelis leben heute in Berlin. Mit einigen von ihnen hat Andrea von Treuenfeld für dieses Buch gesprochen und diese Gespräche in biografische Erzählungen gefasst. Sie kamen der Ausbildung oder des Partners wegen\, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung\, nach Arbeitsmöglichkeiten oder aus ganz anderen Gründen. Und aus geplanten Monaten sind bei einigen inzwischen zehn oder zwanzig Jahre geworden. Israelis sind sie geblieben\, aber der zweite Pass ist jetzt oftmals ein deutscher. Die Geschichte Deutschlands\, die auch manchmal die ihrer Vorfahren ist\, kennen sie selbstverständlich\, aber sie bestimmt meist nicht ihren Alltag. Der ist häufig vielmehr geprägt durch ein Gefühl der Freiheit – von ihrem Heimatland\, den dortigen Zwängen\, den Anspannungen\, der Unsicherheit. Ihr Dasein hier erleben sie als offen\, divers und liberal. \nZumindest bis zum 7. Oktober 2023\, als Hamas-Terroristen in den Süden Israels eindrangen\, ein Massaker begingen und damit den Gaza-Krieg auslösten. Der danach erfolgte weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe hat auch die Realität der in Berlin lebenden Israelis drastisch verändert. Denn zusätzlich zu den Bedrohungen\, denen sie in Deutschland seitdem verstärkt ausgesetzt sind\, ist es ihre Heimat\, die überfallen wurde\, in der Familienangehörige oder Freund:innen getötet oder verschleppt wurden. \nIn einer Zeit\, in der Israel wieder verstärkt das Existenzrecht abgesprochen wird\, erzählen sie von dem Aufwachsen in einem für viele Deutsche noch immer fremden Land: Kindheit in einem Kibbuz in Galiläa oder einer Stadt im Negev\, Jugend in einem arabischen Dorf oder einer Metropole am Mittelmeer\, die obligatorische Armeezeit und schließlich der Aufbruch aus einem komplizierten Umfeld\, in dem die Zurückbleibenden oft mit Unverständnis auf diesen Schritt reagieren. \nIn Berlin haben sie Familien gegründet\, ihre beruflichen Wege haben zu einem Auftritt bei einer Gedenkstunde im Bundestag\, zu einer eigenen Ausstellung im Frankfurter Jüdischen Museum oder zu einer Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz geführt. Ihre sehr persönlichen Schilderungen geben Einblick in eine vielstimmige Community\, die aber nicht nur jüdisch geprägt ist: Mehr als 20 Prozent der israelischen Bevölkerung sind u.a. Christen und Muslime\, auch sie kommen in diesem Buch zu Wort. \n  \n\nIm Sara Nussbaum Zentrum liest Andrea von Treuenfeld aus Ihrem Buch.
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SUMMARY:12. Kasseler Trialog-Tag
DESCRIPTION:Die Kasseler Trialogtage finden seit 2015 einmal im Jahr als Tag der Begegnung\, des Austausches und der Weiterbildung statt. Ein Team aus nordhessischen Organisa-tionen trägt die Kasseler Trialog-tage. Lehrer*innen\, Sozial-pädagog*innen und Erzieher*innen finden Unterstützung in ihrer täglichen Bildungs- und Erziehungsarbeit. Jugendliche haben die Chance\, ihr vielfältiges Miteinander weiter zu entwickeln. Wertschätzender Respekt und demokratisches (Aus-)Handeln bilden ein wichtiges Fundament unseres Zusammenlebens. Daraus erwachsen wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen gegen Rassismus\, Antisemitismus\, Menschenfeindlichkeit\, Ausgrenz-ung und Diskriminierung. Die Frieden stiftenden Aktivitäten der drei abrahamitischen Religionen (Trialog) sowie anderer Religionen und Weltanschauungen tragen mit ihren Traditionen und den mit ihnen verbundenen Kulturen dazu bei\, ein Fundament sozialen Zusammenhalts zu schaffen.
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