Sonderausstellung „Wissen Sie noch wer ich bin?“ eröffnet

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Unsere Leiterin Elena Padva hat am 7. April 2019 im Beisein zahlreicher Gäste die Sonderausstellung „Wissen Sie noch wer ich bin“ eröffnet. Die Schau informiert auf zahlreichen Tafeln über das Leben und Wirken der Kasseler Musikmäzenin Emmy Rubensohn. Als Unterstützerin von Musikerinnen und Musikern leistete sie in den 1920er- und 1930er-Jahren einen beachtlichen Beitrag zum Kasseler Kulturleben.

Tauchen Sie ein in ein Stück Kasseler Musikgeschichte und lernen Sie Emmy Rubensohn kennen! Wir zeigen die Ausstellung bis zum 5. Mai 2019. Geöffnet ist sie sonntags (außer Ostersonntag) von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung (Anschrift: Ludwig-Mond-Straße 127). Zudem hält Ausstellungskurator Professor Matthias Henke (Universität Siegen) am Sonntag, 28. April 2019, um 17 Uhr den Vortrag „Die Musikmäzenin Emmy Rubensohn – Eine Chance für Kassel“. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Wir danken folgenden Kooperationspartnern für die Realisierung: Archiv der deutschen Frauenbewegung, Evangelisches Forum Kassel, Gedenkstätte Breitenau, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel, Volkshochschule Region Kassel, Kasseler Kultur Forum.

Medienprojekt: „Gottesbilder“ und „Antisemitismus“

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Im letzten Halbjahr führten wir in Kooperation mit dem Freien Radio Kassel ein Radio- und Medienprojekt zu den Themen „Gottesbilder“ und „Antisemitismus“ an zwei Kasseler Schulen durch. Die Aufgabe der Schüler war es, in Gruppen die Themen zu erarbeiten und einen Beitrag in Form eines Hörspiels oder Interviews zu gestalten. Anschließend sollte das Material geschnitten und in einer selbst moderierten Radiosendung präsentiert werden. Einen Teil der Beiträge gibt es auf unserer Website zum Nachhören.

01 Zeitreise mit Sara Nussbaum

 

02 Türkisch-Jüdisches Verhältnis

 

03 Pogromnacht

04 Antisemitismus im Rap

 

05 Religion ohne Grenzen

Materialsammlung für Pädagogen – jetzt bestellen!

Rund 50 Menschen haben am 27. November 2018 an der Veranstaltung über Antisemitismus in der Schule des Sara Nussbaum Zentrums teilgenommen. Antisemitismus ist auch an Schulen und Bildungseinrichtungen Thema, nicht zuletzt dann, wenn es zu problematischen Äußerungen von Schülern kommt. Das Sara Nussbaum Zentrum hat eine kompakte Materialsammlung für Lehrkräfte entwickelt, um diese bei der Einschätzung des Themas zu unterstützen. Zentrums-Leiterin Elena Padva informierte über die Inhalte der neuen Materialsammlung „Antisemitismus heute“ für Pädagoginnen und Pädagogen. Die Mappe enthält Texte zu fünf Themenbereichen, darunter zu den Fragen, wie Antisemitismus heute auftritt und welche Methoden empfehlenswert sind.

Anschließend referierte Dr. Rosa Fava von der Amadeu Antonio Stiftung über Ausformungen von Antisemitismus. Statements gab es von der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Kassel, Ilana Katz, und dem Leiter der Informationsstelle Antisemitismus Kassel (ISAK), Martin Sehmisch. Auch das Publikum beteiligte sich rege.

Lehrkräfte aus Hessen können die kompakte Materialsammlung ab sofort per E-Mail bestellen (assistenz@sara-nussbaum-zentrum.de). Bitte geben Sie neben Ihrem Namen und Ihrer Anschrift auch die Einrichtung an, für die Sie tätig sind. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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haskala – Magazin aus dem Sara Nussbaum Zentrum

 

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Die Printausgabe ist inzwischen leider vergriffen und kann nicht mehr bestellt werden. Die digitale Version ist hier abrufbar: haskala 1/2019 als PDF

Im Dezember 2018 erschien die erste Ausgabe des Magazins „haskala“. Das Druckwerk im Artsize-Format soll künftig interessante Aspekte der Arbeit des Zentrums aufzeigen, gesellschaftliche Debatten bereichern und zivilgesellschaftliche Akteure zu Wort kommen lassen.

„Unser Magazin wird jüdische Perspektiven in die Öffentlichkeit tragen und mit gesellschaftlichen Debatten verzahnen“, sagte die Geschäftsführerin des Sara Nussbaum Zentrums, Ilana Katz, in Kassel. Die 20-seitige Pilotausgabe widmet sich Themen wie Hate Speech, Antisemitismus im Alltag und den Unterschieden zwischen Judenhass und Rassismus. Enthalten ist zudem eine Reportage über das Duo „Selam & Shalom“, das im Rahmen eines Projekts des Sara Nussbaum Zentrums jüdische und alevitische Musik verknüpft und Schüler zum Nachdenken über Identität und Gleichheit anregt.

„Wir haben festgestellt, dass bestimmte Aspekte unserer Tätigkeit medial kaum vermittelt werden“, sagt haskala-Redaktionsleiter Martin Sehmisch. Das eigene journalistische Format soll dem Team des Sara Nussbaum Zentrums daher nun neue Spielräume erschließen. „Gleichzeitig möchten wir an der Schaffung einer regionalen Öffentlichkeit mitwirken, die Freiheit und Demokratie für wichtige gesellschaftliche Werte hält, die es zu verteidigen gilt“, so Sehmisch. Demokratie, Rechtsstaat und Pluralismus seien derzeit einem enormen Stresstest ausgesetzt. „Da brauchen wir auch journalistische Formate, die nach Gemeinsamkeiten suchen und dabei nicht Unterschiede verwischen, sondern verständlich machen, und auch debattierfreudig sind“, sagt er.

Kontakt: Martin Sehmisch (Redaktionsleitung), redaktion@haskala-online.de

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Filmvorführung: „Der kleine Diktator“

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„Der kleine Diktator“
Israel 2015
Dauer: 29 Min.
Drehbuch und Hauptdarsteller: Emanuel Cohn
Regie: Nurith Cohn
Original mit deutschen Untertiteln

am Sonntag, 24. Februar, um 17 Uhr wird im Sara Nussbaum Zentrum der Kurzfilm „Der kleine Diktator“ gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Drehbuchautor und Hauptdarsteller Emanuel Cohn statt.

Yossi Kleinmann, Professor für Geschichte, leitet eine Vorlesung über Führerpersönlichkeiten in diktatorischen Regimen. Zum 90. Geburtstag der Großmutter Gerda, einer Holocaust-Überlebenden, soll er eine Rede halten. Als er sich dafür kurz vor Schabbat-Beginn vorbereitet, passiert ihm ein Missgeschick. Ein humorvoller und ungewöhnlicher Film, der bereits auf zahlreichen internationalen Filmfestivals lief und mehrfach ausgezeichnet wurde.

Emanuel Cohn ist in Basel geboren und aufgewachsen. Nach dem Schulabschluss ging er nach Israel, wo er einen Masterstudiengang in Philosophie abschloss und Schauspiel an der School of Visual Theater und Drehbuch an der Maaleh Film School in Jerusalem studierte. Heute ist Cohn Schauspieler, Drehbuchautor und Dozent für Film und Judentum. Er lebt in Jerusalem, Israel.

Der Film wird im Original (hebräisch) mit deutschen Untertiteln gezeigt. Das anschließende Gespräch mit Emanuel Cohn findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. AG Kassel in Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum.

Pressestimmen zum Film:

  •  „Jüdischer Humor vom Besten. Wieso kann man davon nicht mehr auf unserer Leinwand sehen?“ (Jerusalem Post)
  • „Es ist beeindruckend, wieviel Substanz und Interpretation sie in dieses kurze Werk hineinpressen konnten.“ (Jewish Journal, Los Angeles)
  • „Hohes Drama, hohe Emotion“ (Metro)
  • “Eine Tour de Force in Schauspiel und Regie” (Amy Kronish, Israelfilm)
  • “Ein amüsierender Film” (Cinemascope)
  • “Verrückt… ungewöhnlich… lustig” (Makor Rischon)

Hier finden Sie eine Vorschau zum Film: Trailer „Der kleine Diktator“

Lehrerworkshop zur Kinderoper BRUNDIBÁR

Nele Fromm (Katze), Selma Tataraga (Hund), Anna Huss (Spatz), im Hintergrund Marietta Geismann (Bäcker) sowie weitere Mitglieder des CANTAMUS-Chores

Foto: Nils Klinger

Nach den erfolgreichen Vorstellungen im Jahr 2017 kommt die Oper BRUNDIBÁR im Rahmen vom Theater-Jugendorchesterprojekt wieder auf die Bühne des Schauspielhauses des Staatstheaters Kassel. BRUNDIBÁR ist eine der ersten Opern, die speziell für Kinder komponiert wurde und auch von Kindern aufgeführt wird. Sie errang aber eine traurige Berühmtheit durch ihre bedrückende Geschichte. Sie wurde im Konzentrationslager Theresienstadt mit jüdischen Kindern insgesamt 55 mal aufgeführt und von den Nationalsozialisten für ihre Propaganda missbraucht.

In Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch bietet das Staatstheater für Schulklassen und Gruppen Musiktheaterworkshops und eine Theaterführung an. Die Workshops zur Hintergrundgeschichte der Kinderoper BRUNDIBÁR werden in Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum  durchgeführt. Unter Absprache mit den begleitenden Lehrkräften können die Inhalte und Schwerpunkte der Vorbereitungsworkshops individuell festgelegt werden. Die Workshops eignen sich für alle Altersstufen.

Am 3. April 2019 findet ein Lehrerworkshop zur Oper BRUNDIBÁR im Staatstheater statt.
Beginn: 18 Uhr
Ort: Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz, 15, 34117 Kassel
Um eine Anmeldung zum Lehrerworkshop wird gebeten.

Kontakt:

Maria Radzikhovskiy (Staatstheater Kassel)
E-Mail: Maria.Radzikhovskiy@staatstheater-kassel.de / Tel.: 015224749701

Elena Padva (Sara Nussbaum Zentrum)
E-Mail: ep@sara-nussbaum-zentrum.de

Hier finden sie weitere Informationen: BRUNDIBÁR

Tolle Ausstellungseröffnung: „Spirit of Israel“

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In Anwesenheit des Künstlers Gregory Vachlis haben wir gestern unsere neue Sonderausstellung „Spirit of Israel“ eröffnet. Bis zum 28. März 2019 sind im Sara Nussbaum Zentrum rund 40 Zeichnungen und Gemälde des israelischen Künstlers zu sehen. In den ausgestellten Werken spiegelt sich die einzigartige Atmosphäre Jerusalems wieder.
Wir danken allen Gästen, die mit uns gefeiert haben, sowie den Musikern Anna Vishnevska (Gesang, Gitarre), Julia Reingardt (Klavier) und Katharina und Björn Schmidt-Hurtienne (Violinen). Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Jewish Agency for Israel und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kassel.

Für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich ist die Ausstellung wieder am Sonntag, 18. November, von 13 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr führt an diesem Tag zudem die Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben, Elena Padva, durch alle Ausstellungen des Hauses. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Diskussion am 27. November 2018

181127FBWir laden herzlich ein zur Diskussion über „Antisemitismus in der Schule und die Bedeutung des Nahostkonflikts“ mit der Erziehungswissenschaftlerin Dr. Rosa Fava. Im Vortrag werden die wichtigsten Erscheinungsformen von Antisemitismus vorgestellt, mit Schwerpunkt auf die Feindschaft gegen Israel. Zudem präsentiert das Team des Sara Nussbaum Zentrums eine Material- und Informationssammlung zum Thema Antisemitismus.

zur Veranstaltung bei Facebook

Ausstellung von Gregory Vachlis: Spirit of Israel

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Das Sara Nussbaum Zentrum zeigt in der Sonderausstellung „Spirit of Israel“ vom 4. November 2018 bis zum 28. März 2019 rund 40 Zeichnungen und Gemälde des israelischen Künstlers Gregory Vachlis. In den ausgestellten Werken spiegelt sich die einzigartige Atmosphäre Jerusalems wieder, wodurch der Geist Israels sichtbar gemacht wird.

In Themenbereiche gegliedert wird eine Vielfalt an Motiven aus Jerusalem präsentiert. Zu sehen sind figürliche Darstellungen, Porträtzeichnungen, Landschaftsimpressionen sowie Architekturansichten der „ewigen Stadt“. Ein eigener Raum ist Vachlis’ Illustrationen von jüdischen Ritualen gewidmet, welche er für das Museum „The Temple Institute“ anfertigte.

Vernissage: 4. November 2018, 17 Uhr im Sara Nussbaum Zentrum
Der Künstler ist anwesend
Musikalische Umrahmung: Anna Vishnevska (Gesang, Gitarre), Julia Reingardt (Klavier) und Holgerd Vachlis (Saxophon).

Mit freundlicher Unterstützung von Jewish Agency for Israel und DIG AG Kassel.
Hier finden Sie die Einladung: Einladung zur Eröffnung

Neues Workshop-Angebot: „Selam & Shalom“

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Ab sofort bietet das Sara Nussbaum Zentrum den interkulturellen musikalischen Workshop „Selam & Shalom“ an. Er richtet sich an Kinder- und Jugendgruppen und ist für alle Schulformen und Altersstufen geeignet.

Kulturelle Vielfalt bereichert den Schulalltag, sorgt aber auch für Missverständnisse und Schwierigkeiten im täglichen Umgang. Durch das gemeinsame Musizieren entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre, die eine gute Voraussetzung für ein offenes Gespräch ist. Auf Grundlage der allgemein gültigen Menschenrechte wird ein Raum geschaffen, um über die unterschiedlichen Formen von Menschenfeindlichkeit und Vorurteile frei zu sprechen, Fragen zu stellen und sich mit Inhalten kritisch auseinanderzusetzen.

Das Ziel des Workshops ist die Erweiterung des Verständnisses von unbekannten oder als fremd empfundenen Identitäten sowie die Bewusstmachung von Gemeinsamkeiten über religiöse und weltanschauliche Überzeugungen, Prägungen und Zugehörigkeiten hinweg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen Musikinstrumente und wirken beim Musizieren aktiv mit. Gemeinsam werden Lieder auf Türkisch, Hebräisch, Jiddisch und Deutsch gesungen. In Absprache mit begleitenden Lehrkräften können die Inhalte des Workshops an die teilnehmenden Kinder bzw. Jugendlichen angepasst und bei Bedarf durch weitere Angebote aus unserem Programm ergänzt werden.

Referenten: Elena Padva (Gesang, Gitarre), Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums, und Attila Günaydin (Gesang, Baglama), Musiklehrer für das Fach Saz/Baglama
Dauer: ca. 90 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 30 Teilnehmer inkl. Lehrpersonal
Ort: nach Wunsch im Sara Nussbaum Zentrum oder in Ihrer Schule
Buchung über: info@sara-nussbaum-zentrum.de

Hier finden Sie das Faltblatt zum Workshop-Angebot: „Selam & Shalom“