Anna Vischnevska am Sonntag, 22. Januar um 17.00 Uhr „Liebe ich dich etwa nicht, wundersame Heimat“

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Anna Vishnevska, geb. in Charkiw (Ukraine), kam 1993 nach Deutschland. Studierte zunächst Informatik in München, sang im Chor, nahm Teil an russischen Liedermacherfestivals und machte eine dreijährige Ausbildung an der Bayerischen Singakademie. 2010-2015 studierte sie Gesang und Gesangspädagogik in Hamburg. Ihre solistischen Programme zeichnen sich durch ein Genre-Gemisch aus klassischem Gesang, russischen Romanzen, jiddischen Liedern und freier Improvisation aus. Thematisch lässt sie sich gern durch literarische Vorlagen oder wissenschaftliche Theorien inspirieren.

Kontingentflüchtling war gestern – 25 Jahre jüdisch-russischer Einwanderung nach Kassel

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Seit 1991 kommen jüdische Bürger als Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Von den neuen Kasselern und Kasselanern, ihren Sorgen, Hoffnungen und Erfolgen erzählt unsere Ausstellung.

Mit Unterstützung von The Jewish Agency for Israel und Genesis Philantrophy Group.

Öffnungszeiten: Sonntags, 13-18 Uhr, Führungen um 15 Uhr und n. V.

Die ersten Bilder von der Ausstellung

Kehre um einen Tag vor deinem Tod – in Memoriam Arnold „Bumi“ Lazar (Zipser Bela 1919 – Tel Aviv 2016).

Sonntag, 11. Dezember 2016, 17 Uhr.

LazarViele Kasseler kannten, schätzten, ja liebten Bumi, den „Ehren-Kasseläner“ und Menschenfreund. Er musste als Jude während der faschistischen Zeit in Bratislava untertauchen, wo er sich dem Widerstand anschloss. Er wurde mehrfach verhaftet.
Ab 1949 lebte er in Israel, wo er im Mai 2016 starb.

Miki Lazar erzählt aus dem Leben seines Vaters und erläutert Fotos; Gudrun Sander liest aus Bumis eindrucksvollen Lebenserinnerungen, Odelia Lazar (Gesang) und Michael Wienecke (Gitarre) sorgen für die musikalische Umrahmung.

Eintritt: frei

Über die Kraft zum Widerstehen – Menschen in Nordhessen, die sich der NS-Herrschaft nicht beugten.

Krause-Vilmar

Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar berichtet aus seinen regionalgeschichtlichen Forschungen und zahlreichen Gesprächen mit historischen Zeitzeugen.
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 Uhr

Eintritt: frei

 

Zwei neue Ausstellungen: Sonntag, 13-18 Uhr, Führungen um 15/ 17 Uhr.

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Kontingentflüchtling war gestern – 25 Jahre jüdisch-russischer Auswanderung nach Kassel.

Seit 1991 kommen jüdische Bürger als Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Von den neuen Kasselern und Kasselanern, ihren Sorgen, Hoffnungen und Erfolgen erzählt unsere Ausstellung.
Mit Unterstützung von The Jewish Agency for Israel und Genesis Philantrophy Group.
Öffnungszeiten: Sonntags, 13-18 Uhr und n. V.

 

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Der neue Exodus.
Michail Yudovsky. Malerei.

Maler und Schriftsteller Michail Yudovsky kam 1992 aus Kiew nach Frankental.
Die Ausstellung zeigt figurative Malerei, Natur- und Stadtlandschaften sowie Bilder mit jüdischen Motiven.

Ausstellung endet am 31. Januar.

„Der Glauben an eine jüdische Weltverschwörung – Antisemitische Propaganda in der islamischen Welt“

Vortrag von Carmen Matussek, Islamwissenschaftlerin und Historikerin (M.A.)
Es soll der Ausmaß der antisemitischen Propaganda in der islamischen Welt aufgezeigt werden und auch, inwiefern dieser Propaganda Widerhall in den westlichen Medien findet.
Am Mittwoch, 26.10.2016, um 18.30 Uhr
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. AG Kassel.

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„Ossip Mandelstam“ am Sonntag, den 9. Oktober um 17 Uhr

Plakat Ossip Mandelstam finalOssip Mandelstam (1891 – 1938) war ein europäischer Literat mit jüdischem Hintergrund und einer der bedeutendsten russischen Dichter.
Ossip Mandelstam wurde in Warschau geboren. Nach mehreren Umzügen seiner Familie gelangte diese schließlich nach Petersburg. Schon früh interessierte er sich für Literatur und Poesie. Sein eigenes poetisches Schaffen begann mit einem Studienaufenthalt in Heidelberg 1909/1910. Beeinflusst von der Idee des Symbolismus, veröffentlichte er 1910 erste Gedichte, 1913 erschien sein erster Gedichtband.
1934 wurde er aufgrund eines kritischen Gedichtes über Stalin und dessen Terror verhaftet. Er wurde verbannt und kam in ein Arbeitslager, wo er am 27.Dezember 1938 starb.

Mitwirkende: Dr. Stefan Mitzlaff (kurzer Vortrag), Maren Klingebiel (Rezitation, deutsch), Anna Vischnevska (Gesang & Gitarre, russisch).

Eintritt: 6 Euro

Eine musikalisch-literarische Komposition „Kurt Tucholsky“, am Sonntag, 11. September, 17 Uhr

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Wer Kurt Tucholsky war, hat Erich Kästner einmal mit einem melancholischen, zärtlichen Satz so umschrieben: „Ein dicker Berliner, der mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte.“
Die künstlerische Handschrift Tucholskys, seine Gedichte, Lieder, Essays, aber auch eine Annäherung an sein Leben sollen im Mittelpunkt des Programms von Bernd P. R. Winter (Rezitation) und Martin Lüker (Klavier und Gesang) stehen.

Eintritt: 10 Euro