„Den Himmel berühren“ – Bilderausstellung von Carola Justo

SAMSUNG DIGITAL CAMERA

Vernissage findet am Sonntag, 26. Februar 2016 um 17 Uhr statt.

Begrüßung: Elena Padva
Einführung in die Werke: Carola Justo
Musik: Lilia Gilmanova, Klavier

Die Ausstellung dauert bis zum 10. April 2017 und kann sonntags von 13 – 18 Uhr besichtigt werden.                                                                      www.carola-justo.de


Zusatzveranstaltung:  „Der gesegnete Ort“
– Jüdische Märchen und Erzählungen, vor-getragen von Carola Justo und musikalisch begleitet von Elena Padva, am 26. März um 17 Uhr.

Die Malerin Carola Justo absolvierte nach dem Studium der Sozialpädagogik und Philosophie eine langjährige Ausbildung in Malerei bei verschiedenen Künstlern. Seit 1997 waren ihre Werke in über 55 Einzelausstellungen und mehreren Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Neben ihrer künstlerischen Haupttätigkeit leitet sie Kurse in Meditation und hält Vorträge. Es ist ihr ein Anliegen, kulturvertiefend und kulturübergreifend zu wirken.

„Leben nach dem Überleben“: Machen Sie mit!

Zwi und Regina Steinitz in Tel Aviv. Zitat von Zwi. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Vater sein Kind liebkosen und gleichzeitig jüdische Kinder ermorden, die eigene Frau umarmen, küssen und gleichzeitig ihm unbekannte, völlig unschuldige Frauen in die Gaskammer schicken oder an einer Grube niederschießen konnte.

Zwi und Regina Steinitz in Tel Aviv. Zitat von Zwi: „Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Vater sein Kind liebkosen und gleichzeitig jüdische Kinder ermorden, die eigene Frau umarmen, küssen und gleichzeitig ihm unbekannte, völlig unschuldige Frauen in die Gaskammer schicken oder an einer Grube niederschießen konnte.“ (Foto: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland)

Heute, am 27. Januar, ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Wir erinnern an die Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordeten wurden. Die Trauer angesichts der zahllosen Leben, die brutal beendet wurden, ist schwer in Worte zu fassen. Zugleich werden die Gegner der Erinnerungskultur lauter. Aber es ist doch völlig klar: Wir brauchen auch künftig eine Erziehung für die Achtung der Menschenrechte. Wir brauchen auch künftig eine wirksame Bildungsarbeit über die Shoah.

Dass viele Nutzer sozialer Medien in diesen Tagen unter dem Hashtag #weremember ihren Willen zeigen, die Erinnerung wach zu halten, macht Mut. Wir laden deshalb dazu ein, mitzuwirken an unserer Bemühung, die Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ nach Kassel zu holen (http://amcha.de/ausstellung/). Sie zeigt Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel. Diese Menschen haben die Shoah überlebt und ringen jeden Tag mit Erinnerungen und Traumata. Anhand dieser konkreten Menschen erfahren die Besucher der Ausstellung, was die Shoah auch heute noch für die Überlebenden bedeutet.

auswartiges_amt_05Wir glauben, dass die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur zeitgemäßen Vermittlung leisten kann und möchten sie deshalb im Frühjahr 2018 in Kassel zeigen. Sie können an dem Projekt mitwirken, indem Sie
– sich an den Kosten beteiligen (www.betterplace.org/p51938),
– uns ehrenamtlich bei Organisation und Durchführung der Ausstellung und des Begleitprogramms unterstützen (schreiben Sie uns: ms@sara-nussbaum-zentrum.de) oder
– Ihre Ideen beisteuern und Ihre Community, Studiengruppe oder Schulklasse mit diesem Projekt verbinden.

Das Foto oben zeigt Zwi Steinitz und Regina Steinitz (geb. Anders). Beide überlebten die Shoah, Zwi in verschiedenen Ghettos und Konzentrationslagern, darunter Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen, Regina im Versteck in Berlin. Sie leben in Tel Aviv und nehmen die Hilfe von AMCHA wahr.

Kontingentflüchtling war gestern – 25 Jahre jüdisch-russischer Einwanderung nach Kassel

Plakat2

Seit 1991 kommen jüdische Bürger als Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Von den neuen Kasselern und Kasselanern, ihren Sorgen, Hoffnungen und Erfolgen erzählt unsere Ausstellung.

Mit Unterstützung von The Jewish Agency for Israel und Genesis Philantrophy Group.

Öffnungszeiten: Sonntags, 13-18 Uhr, Führungen um 15 Uhr und n. V.

Die ersten Bilder von der Ausstellung

Kehre um einen Tag vor deinem Tod – in Memoriam Arnold „Bumi“ Lazar (Zipser Bela 1919 – Tel Aviv 2016).

Sonntag, 11. Dezember 2016, 17 Uhr.

LazarViele Kasseler kannten, schätzten, ja liebten Bumi, den „Ehren-Kasseläner“ und Menschenfreund. Er musste als Jude während der faschistischen Zeit in Bratislava untertauchen, wo er sich dem Widerstand anschloss. Er wurde mehrfach verhaftet.
Ab 1949 lebte er in Israel, wo er im Mai 2016 starb.

Miki Lazar erzählt aus dem Leben seines Vaters und erläutert Fotos; Gudrun Sander liest aus Bumis eindrucksvollen Lebenserinnerungen, Odelia Lazar (Gesang) und Michael Wienecke (Gitarre) sorgen für die musikalische Umrahmung.

Eintritt: frei

Über die Kraft zum Widerstehen – Menschen in Nordhessen, die sich der NS-Herrschaft nicht beugten.

Krause-Vilmar

Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar berichtet aus seinen regionalgeschichtlichen Forschungen und zahlreichen Gesprächen mit historischen Zeitzeugen.
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 Uhr

Eintritt: frei

 

Zwei neue Ausstellungen: Sonntag, 13-18 Uhr, Führungen um 15/ 17 Uhr.

Bild1

Kontingentflüchtling war gestern – 25 Jahre jüdisch-russischer Auswanderung nach Kassel.

Seit 1991 kommen jüdische Bürger als Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Von den neuen Kasselern und Kasselanern, ihren Sorgen, Hoffnungen und Erfolgen erzählt unsere Ausstellung.
Mit Unterstützung von The Jewish Agency for Israel und Genesis Philantrophy Group.
Öffnungszeiten: Sonntags, 13-18 Uhr und n. V.

 

10

Der neue Exodus.
Michail Yudovsky. Malerei.

Maler und Schriftsteller Michail Yudovsky kam 1992 aus Kiew nach Frankental.
Die Ausstellung zeigt figurative Malerei, Natur- und Stadtlandschaften sowie Bilder mit jüdischen Motiven.

Ausstellung endet am 31. Januar.

„Der Glauben an eine jüdische Weltverschwörung – Antisemitische Propaganda in der islamischen Welt“

Vortrag von Carmen Matussek, Islamwissenschaftlerin und Historikerin (M.A.)
Es soll der Ausmaß der antisemitischen Propaganda in der islamischen Welt aufgezeigt werden und auch, inwiefern dieser Propaganda Widerhall in den westlichen Medien findet.
Am Mittwoch, 26.10.2016, um 18.30 Uhr
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. AG Kassel.

yom-kippur-20161 (2)

„Ossip Mandelstam“ am Sonntag, den 9. Oktober um 17 Uhr

Plakat Ossip Mandelstam finalOssip Mandelstam (1891 – 1938) war ein europäischer Literat mit jüdischem Hintergrund und einer der bedeutendsten russischen Dichter.
Ossip Mandelstam wurde in Warschau geboren. Nach mehreren Umzügen seiner Familie gelangte diese schließlich nach Petersburg. Schon früh interessierte er sich für Literatur und Poesie. Sein eigenes poetisches Schaffen begann mit einem Studienaufenthalt in Heidelberg 1909/1910. Beeinflusst von der Idee des Symbolismus, veröffentlichte er 1910 erste Gedichte, 1913 erschien sein erster Gedichtband.
1934 wurde er aufgrund eines kritischen Gedichtes über Stalin und dessen Terror verhaftet. Er wurde verbannt und kam in ein Arbeitslager, wo er am 27.Dezember 1938 starb.

Mitwirkende: Dr. Stefan Mitzlaff (kurzer Vortrag), Maren Klingebiel (Rezitation, deutsch), Anna Vischnevska (Gesang & Gitarre, russisch).

Eintritt: 6 Euro