„Selam & Shalom“ zu Gast im Berliner Podcast

Elena Padva und Attila Günaydin setzen sich für die Verbindung zwischen jüdischer und muslimischer Kultur ein. In ihrem Projekt „Selam & Shalom“ verbinden die Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben und der Musikpädagoge bereits seit mehreren Jahren erfolgreich die Melodien, Rhythmen und Traditionen aus beiden Kulturen zu einem immer wieder erhellenden Ganzen.

Von ihrer Arbeit mit Jugendlichen erzählen sie jetzt in der in der aktuellen Episode des Podcasts „KREUZ & QUER“ der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) aus Berlin.

Elena Padva, Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben , und Attila Günaydin stellten ihr Projekt Selam & Shalom im Podcast vor. (Foto: SNZ/fw)

Im knapp einstündigen Gespräch mit Moderator Fadl Speck berichten Padva und Günaydin über ihre Projekte mit Schulklassen und die verbindende, Brücken schlagende Kraft der Musik. Das Ziel: mit den Vorurteilen im Verhältnis zwischen Juden und Muslimen aufräumen, die sich auf das gegenseitige Verhältnis beziehen. Beide Musiker*innen haben die Erfahrung gemacht, dass Musik in diesem Zusammenhang ganz besonders dazu einladen kann, sich mit Themen wie der Herkunft, Heimat oder Kultur auseinanderzusetzen. Und das gilt sowohl, was Wissen und Erfahrung angeht, vor allem aber auch emotional.

Das Gespräch wurde Anfang April digital und dezentral sowohl in Kassel als auch in Berlin gemeinsam aufgezeichnet. Elena Padva und Attila Günaydin nutzten dafür die Studios des Freien Radios Kassel. Die Schlussproduktion erfolgte in Berlin. Mit dem Podcastformat „KREUZ & QUER“ präsentiert die KIgA aktuelle Themen der politischen Bildung mit Gesprächsgästen aus Berlin und ganz Deutschland.

Die Folge mit Elena Padva und Attila Günyadin ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt, unter anderem auf dem YouTube-Kanal der KIgA: