75 Jahre Israel – Die großen Krisen des „Judenstaats“ von 1948 bis heute
Vortrag und Podiumsdiskussion zu 75 Jahren Israel im Kontext der aktuellen Entwicklungen
Vortrag und Podiumsdiskussion zu 75 Jahren Israel im Kontext der aktuellen Entwicklungen
Ab dem 9. Juni ist die neue Ausstellung "displaced at home - ein ort, den man zuhause nennt" über das jüdische Leben im 20. Jahrhundert in Kassel im Sara Nussbaum Zentrum zu sehen. Die Öffnungszeiten im Juni sind wie folgt: An jedem Donnerstag von 16 bis 19 Uhr und an jedem Sonntag von 14-17 Uhr [...]
Am 29. Juni um 15 Uhr ist die Familie von Rudolf Hallo zu Gast bei uns im Zentrum. Die Angehörigen werden über ihre Familiengeschichte und das Erbe Rudolf Hallos berichten.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Peter Jelavich ist Professor für Neuere Europäische Geschichte an der Johns Hopkins University und war Mitglied im Gremium zur fachwissenschaftlichen Begleitung der documenta fifteen.
Am 26. September 2024 um 18 Uhr werden Dr. Dietfrid Krause-Vilmar (Prof. em., Kassel), Daniela Epstein (Nichte Sally Kaufmanns, Jerusalem) und Jonas Dörge (Kassel, schwerersand.wordpress.com) im Sara Nussbaum Zentrum Sally Kaufmann und die Zeitung vorstellen und über das Jüdische Bürgertum in Kassel sprechen. Am 4. April 1924 erschien in Kassel das erste Mal die Jüdische [...]
Antisemitische Bilder und Einstellungen werden insbesondere in Krisenzeiten und in Verschwörungserzählungen immer wieder sichtbar. Diese auch in scheinbar säkularen Kontexten wirksamen antijüdischen Motive tragen eine christliche Signatur in sich, die häufig nicht bewusst und im christlichen und theologischen Kontext zu wenig bearbeitet ist. Warum immer die Juden? Wie prägen christliche Bilder und Selbstverständnisse antisemitische Erzählungen? [...]
Die Befreiung des Todeslagers Bergen-Belsen durch die britische Armee erfolgte am 15. April 1945. Einige Tage vorher wurden ungefähr 6.800 KZ-Häftlinge von der SS in drei Eisenbahnzügen unter dramatischen Verhältnissen in Richtung Theresienstadt verschleppt. Am Beispiel des Schicksals von Adelheid Rothschild und Shlomo Samson wird Ernst Klein am 23. April um 18.00 Uhr über den dritten Transportzug berichten. In Kooperation mit den [...]
Ein altes und bis heute gepflegtes Vorurteil behauptet, jüdische Menschen seien geldgierig und betrieben gegenüber Nichtjuden Wucher. Dagegen enthält die Hebräische Bibel ein strenges Verbot, Zinsen zu nehmen und fordert einen regelmäßigen Erlass aller Schulden.
Die Bibel Alten und Neuen Testaments bezeugt es klar: Israel ist das von Gott erwählte Volk. In christlicher Theologie und Frömmigkeit wird das bis heute antijüdisch ausgelegt.
Der Soziologe Natan Sznaider ist ein ausgewiesener Kenner der israelischen Gesellschaft. Sein Thema ist das Verhältnis von Partikularismus und Universalismus, wie es sich für das jüdische Leben nach der Gründung des Staates Israel darstellt.
Am 24. September um 19:00 Uhr spricht Prof. Dr. Gerd Stecklina zum Thema „Antisemitismus oder Israelkritik? Wo endet legitime Kritik, wo beginnt Antisemitismus?“.
Am 24. September um 19:00 Uhr spricht Prof. Dr. Gerd Stecklina zum Thema „Antisemitismus oder Israelkritik? Wo endet legitime Kritik, wo beginnt Antisemitismus?“.