Anfänglich ausgelöst durch die miserable ökonomische Lage erleben wir seit dem 28.12. landesweite Aufstände im Iran, die sich schnell zu einem Kampf gegen das islamistische Regime als solches ausweiteten. In allen Provinzen und größeren Städten setzen seitdem junge und alte Menschen aus allen sozialen Schichten und Ethnien ihr Leben aufs Spiel, um sich aus den Fesseln zu befreien, in denen sie seit 1979 gefangen sind. Einen beispielhaften Eindruck vermittelt das kurze Video einer älteren Dame, die, im Gesicht blutend, der Welt mitteilt, keine Angst mehr zu kennen, da sie seit nunmehr 47 Jahren tot sei.
47 Jahre also, in denen das Mullah-Regime in Teheran nicht nur die eigene Bevölkerung unterdrückt und knechtet, sondern durch seinen Expansionsdrang seit Beginn Terrorgruppen wie etwa die Hisbollah oder später die Hamas als Stellvertreter aufrüstet, um den jüdischen Staat Israel von der Landkarte zu tilgen und auch konkret mit der Auslöschung bedroht.
Ein Machtwechsel im Iran hin zu einer Demokratie wäre also nicht nur der mutigen Bevölkerung in Teheran, Isfahan, den kurdischen Regionen und im gesamten Iran zu wünschen, sondern ebenso dem restlichen Nahen Osten, der dadurch zu einem friedlicheren und besseren Ort würde.
Wir erklären uns daher solidarisch mit all jenen Menschen, die im Moment im Iran für eine bessere Zukunft kämpfen.
