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Tolle Ausstellungseröffnung: „Spirit of Israel“

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In Anwesenheit des Künstlers Gregory Vachlis haben wir gestern unsere neue Sonderausstellung „Spirit of Israel“ eröffnet. Bis zum 28. März 2019 sind im Sara Nussbaum Zentrum rund 40 Zeichnungen und Gemälde des israelischen Künstlers zu sehen. In den ausgestellten Werken spiegelt sich die einzigartige Atmosphäre Jerusalems wieder.
Wir danken allen Gästen, die mit uns gefeiert haben, sowie den Musikern Anna Vishnevska (Gesang, Gitarre), Julia Reingardt (Klavier) und Katharina und Björn Schmidt-Hurtienne (Violinen). Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Jewish Agency for Israel und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kassel.

Für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich ist die Ausstellung wieder am Sonntag, 18. November, von 13 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr führt an diesem Tag zudem die Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben, Elena Padva, durch alle Ausstellungen des Hauses. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Diskussion am 27. November 2018

181127FBWir laden herzlich ein zur Diskussion über „Antisemitismus in der Schule und die Bedeutung des Nahostkonflikts“ mit der Erziehungswissenschaftlerin Dr. Rosa Fava. Im Vortrag werden die wichtigsten Erscheinungsformen von Antisemitismus vorgestellt, mit Schwerpunkt auf die Feindschaft gegen Israel. Zudem präsentiert das Team des Sara Nussbaum Zentrums eine Material- und Informationssammlung zum Thema Antisemitismus.

zur Veranstaltung bei Facebook

Ausstellung von Gregory Vachlis: Spirit of Israel

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Das Sara Nussbaum Zentrum zeigt in der Sonderausstellung „Spirit of Israel“ vom 4. November 2018 bis zum 28. März 2019 rund 40 Zeichnungen und Gemälde des israelischen Künstlers Gregory Vachlis. In den ausgestellten Werken spiegelt sich die einzigartige Atmosphäre Jerusalems wieder, wodurch der Geist Israels sichtbar gemacht wird.

In Themenbereiche gegliedert wird eine Vielfalt an Motiven aus Jerusalem präsentiert. Zu sehen sind figürliche Darstellungen, Porträtzeichnungen, Landschaftsimpressionen sowie Architekturansichten der „ewigen Stadt“. Ein eigener Raum ist Vachlis’ Illustrationen von jüdischen Ritualen gewidmet, welche er für das Museum „The Temple Institute“ anfertigte.

Vernissage: 4. November 2018, 17 Uhr im Sara Nussbaum Zentrum
Der Künstler ist anwesend
Musikalische Umrahmung: Anna Vishnevska (Gesang, Gitarre), Julia Reingardt (Klavier) und Holgerd Vachlis (Saxophon).

Mit freundlicher Unterstützung von Jewish Agency for Israel und DIG AG Kassel.
Hier finden Sie die Einladung: Einladung zur Eröffnung

Neues Workshop-Angebot: „Selam & Shalom“

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Ab sofort bietet das Sara Nussbaum Zentrum den interkulturellen musikalischen Workshop „Selam & Shalom“ an. Er richtet sich an Kinder- und Jugendgruppen und ist für alle Schulformen und Altersstufen geeignet.

Kulturelle Vielfalt bereichert den Schulalltag, sorgt aber auch für Missverständnisse und Schwierigkeiten im täglichen Umgang. Durch das gemeinsame Musizieren entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre, die eine gute Voraussetzung für ein offenes Gespräch ist. Auf Grundlage der allgemein gültigen Menschenrechte wird ein Raum geschaffen, um über die unterschiedlichen Formen von Menschenfeindlichkeit und Vorurteile frei zu sprechen, Fragen zu stellen und sich mit Inhalten kritisch auseinanderzusetzen.

Das Ziel des Workshops ist die Erweiterung des Verständnisses von unbekannten oder als fremd empfundenen Identitäten sowie die Bewusstmachung von Gemeinsamkeiten über religiöse und weltanschauliche Überzeugungen, Prägungen und Zugehörigkeiten hinweg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen Musikinstrumente und wirken beim Musizieren aktiv mit. Gemeinsam werden Lieder auf Türkisch, Hebräisch, Jiddisch und Deutsch gesungen. In Absprache mit begleitenden Lehrkräften können die Inhalte des Workshops an die teilnehmenden Kinder bzw. Jugendlichen angepasst und bei Bedarf durch weitere Angebote aus unserem Programm ergänzt werden.

Referenten: Elena Padva (Gesang, Gitarre), Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums, und Attila Günaydin (Gesang, Baglama), Musiklehrer für das Fach Saz/Baglama
Dauer: ca. 90 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 30 Teilnehmer inkl. Lehrpersonal
Ort: nach Wunsch im Sara Nussbaum Zentrum oder in Ihrer Schule
Buchung über: info@sara-nussbaum-zentrum.de

Hier finden Sie das Faltblatt zum Workshop-Angebot: „Selam & Shalom“

Obelisk: Wir müssen herausfinden, was uns verbindet

obeliskZum unangekündigte Abbau des Obelisken in den frühen Morgenstunden am Tag der Deutschen Einheit sagt Martin Sehmisch, Leiter der Informationsstelle Antisemitismus Kassel am Sara Nussbaum Zentrum:

„In einer Demokratie gelten Parlamentsbeschlüsse. Deshalb ist es richtig, dass der Obelisk abgebaut wurde. In einer Demokratie geht es aber auch darum, verschiedene Meinungen nebeneinander gelten zu lassen. Deshalb wäre es wichtig gewesen, ein Kunstwerk, das Gegenstand einer breiten öffentlichen Debatte war, nicht heimlich nachts abzubauen, sondern allen, die daran Interesse haben, einen letzten Blick und einen Abschied zu ermöglichen. Dies wäre ein Zeichen des Respekts gewesen gegenüber dem Künstler, gegenüber der documenta als wichtiger Institution der Stadt und gegenüber den Teilen der Zivilgesellschaft, die sich für den Verbleib ausgesprochen haben. Denn Demokratie ist nicht nur eine geregelte Verfahrensweise, sie lebt auch vom demokratischen Geist der Beteiligten. Diesen vermisse ich bei diesem Vorgehen schmerzlich.

Zugleich ist es wichtig, dass die mit dem Obelisken eng verknüpfte Debatte über die Asyl-Zuwanderung ehrlich geführt wird. Probleme, die mit dieser Zuwanderung einhergehen, müssen offen und lösungsorientiert benannt und bearbeitet werden – nur so können wir Demokratie praktizieren, nur so können wir die Rechtspopulisten zurückdrängen. Autoritarismus, Antisemitismus, Rassismus, Islamismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie greifen die Grundlagen unserer freiheitlichen Demokratie an – unabhängig davon, ob sie als Überzeugung bei oder als Handlung durch deutsche oder ausländische Personen wirksam werden. Wir sollten diese zerstörerischen Einstellungen deshalb ungesehen der Herkunft der Träger mit einer klaren Haltung beantworten.

Der Diskurs darüber, was das konkret bedeutet, gehört in die Mitte der Gesellschaft. Seine Aufgabe ist, herauszufinden und zu definieren, was uns verbindet. Für dieses notwendige Gespräch hat die nicht angekündigte Aktion der Stadt Kassel nichts getan – im Gegenteil, sie hat diesem Gespräch neue Steine in den Weg gelegt. In einer Zeit, in der sich europaweit autoritäre Demokratieverächter anschicken, Pluralismus durch kulturelle Dominanz und das Prinzip der Freiheit gegen autokratische Symbolik zu ersetzen ist es aber unerlässlich, dieses Gespräch möglich zu machen und zu führen.“

(Foto: Tim König)

Interview: „AfD ist die falsche Partei für Juden“

MichelFriedmanMichel Friedman gehört zwar nicht mehr dem Zentralrat der Juden an, aber er ist einer der prominentesten Sprecher des deutschen Judentums, der sich immer gegen den Antisemitismus wandte.

Ist die AfD ein Ort für Juden?

Die AfD ist eine Partei, in der Judenhass und die Relativierung des Holocaust in Teilen der Führung ein Zuhause hat. Sie ist autoritär und antidemokratisch. Deswegen ist diese Partei nicht nur für Juden, sondern für jeden Demokraten der falsche Ort.

Worauf stützen Sie Ihre Behauptung?

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland nannte Hitler und die Nazis einen Vogelschiss in (…)

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Positive Bilanz des Pilotprojekts „Together“

Die Kinder- und Jugendhilfe Haus „Carl Sonnenschein in Fritzlar, deren Träger der Caritasverband-Fulda ist und das Sara Nussbaum Zentrum haben eine positive Bilanz des Pilotprojekts „Together“ gezogen. Im Rahmen des neu entwickelten Formats hatten sich 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren ein halbes Jahr lang regelmäßig getroffen, um Themen rund um Migration zu bearbeiten.

Die Teilnehmer aus Ländern wie Afghanistan, Syrien, Albanien und Eritrea besuchten die Ausstellungsräume des Sara Nussbaum Zentrums in Kassel und die Gedenkstätte Breitenau. „Im Vordergrund standen zudem Begegnung, Gespräche und eigene Migrationsgeschichten der Teilnehmer“, sagte die Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums, Elena Padva. Bei den monatlichen Treffen gab es zudem immer einen musikalischen Teil mit den Musikern des Duos „Selam & Shalom“ mit jüdischen und alevitischen Liedern sowie ein gemeinsames Essen. „Wir haben dieses Pilotprojekt gemeinsam mit dem Sara Nussbaum Zentrum entwickelt, weil wir einen Wissensbedarf bezüglich der kulturellen und geschichtlichen Kontexte im Judentum bei den von uns zu betreuenden Kindern und Jugendlichen entdeckt haben“, sagte die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe Haus „Carl Sonnenschein“, Ulla Mex. Bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei „Together“ sehr gut angekommen.

Padva und Mex dankten dem hessischen Landesverband der Deutschen Jugend in Europa für einen finanziellen Beitrag, der das Angebot mit ermöglicht hat. „Die Erfahrungen sind so gut, dass wir nun gemeinsam überlegen werden, ob wir das Projekt im Herbst fortsetzen“, sagte Elena Padva.

„Augen auf“: Museumsnacht 2018

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Führung durch die Sonderausstellung „Kontingentflüchtling war gestern“ mit Elena Padva

Wir haben uns sehr gefreut, im Rahmen der Museumsnacht Kassel zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei uns im Sara Nussbaum Zentrum zu begrüßen. Im Rahmen von Führungen und einem musikalischen Programm konnten wir die interessierten Gäste unterhalten und informieren. Hier einige fotografische Eindrücke von den Führungen durch unsere Ausstellungen.

 

ISAK wird auch im Jahr 2018 gefördert

Die Arbeit der Informationsstelle Antisemitismus Kassel für die Erfassung und Veröffentlichung antisemitischer Vorfälle in Hessen wird auch im Jahr 2018 von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert. Das Team des Sara Nussbaum Zentrums freut sich und dankt den Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung!

#Antisemitismus #Empowerment

Antisemitische Vorfälle melden!
Telefon 0561 93728281

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Neue Broschüre: Zwischen Anfeindung und Solidarität

CoverUnsere neue Broschüre zur Situation der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland kann ab sofort bestellt werden. Sie enthält zahlreiche Stimmen und Einschätzungen aus der jüdischen Community, dokumentiert die Ausstellung „Kein Sommermärchen“ über israelbezogenen Antisemitismus und bietet zudem wichtige Fachartikel.

„Zwischen Anfeindung und Solidarität“ ist für Multiplikatoren aus Bildungsarbeit, Schule, Politik und Verwaltung ebenso geeignet wie für Schülerinnen und Schüler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.

Mit Beiträgen von Ilana Katz​, Martin Sehmisch​, Elena Padva Katz​, Sergey Lagodinsky​, Junges Forum DIG Kassel

Die Herausgabe der Publikation wurde gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“. Hinweise zur Bestellung finden Sie hier: http://sara-nussbaum-zentrum.de/anfeindungsolidaritaet/